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Allgemeines
Episodennummer 3x13  Testgebiet
Missionsdatum 06.12.2153 
OriginaltitelProving Ground 
ProduktionsnummerENT 065 
RegieDavid Livingston 
StoryChris Black 
DrehbuchChris Black 
US-Erstausstrahlung21.01.2004 
DE-Erstausstrahlung22.01.2005 

Inhalt

Shran ist auf der Suche nach der Enterprise.
An Bord seines Schiffes genehmigt sich der andorianische Commander Shran ein Glas Wasser. Er wird von seinem taktischen Offizier, der Andorianerin Talas gerufen, die ihn auf die Brücke bittet. Dort meldet sie, dass sie die Warpspur verloren haben. Enttäuscht befiehlt Shran, mit dem Scannen fortzufahren. Sie weiß, wonach sie suchen, und es sollte nicht allzu schwer sein, es zu finden. Talas hat jedoch Bedenken. Sie suchen bereits seit Wochen. Shran fordert, dass sie weitersucht, bis sie ihre Mission erfüllt haben. Die Andorianerin vermutet, dass SIE schon längst vernichtet wurden. Welche Chancen hätten SIE schon in der Delphic Ausdehnung, zu überleben. Shran macht ihr aber klar, dass sie ihre Befehle haben. Talas findet, dass sie zurück nach Andoria hätten fliegen sollen, als sie noch die Chance dazu hatten. Für Shran klingt dies, als hätte sie vor der Ausdehnung Angst. So etwas hätte er von einem Vulkanier erwartet, aber nicht von einem Mitglied der Imperialen Garde. Sie befiehlt deshalb ihren Untergebenen, weiterzuscannen. Shran beruhigt sie. Sie sollte diese Pink-Skins nicht unterschätzen. Er ist sicher, dass sie noch irgendwo dort draußen sind.

Shran rettet die Enterprise.
Der Xindi-Rat hat sich erneut getroffen, um über den Fortschritt der Waffe zu diskutieren, die die Erde zerstören soll. Degra, der Xindi-Humanoid, der für den Bau der Waffe verantwortlich ist, fragt sich, warum nicht alle Mitglieder anwesend sind. Er hat schließlich allen mitgeteilt, dass es dringend ist. Für den Xindi-Reptilien ein Zeichen für typische, humanoide Arroganz. Er erwartet doch nicht wirklich, dass sie immer so schnell wie möglich zusammenkommen, wenn es ihm passt. Ironisch entschuldigt sich Degra für die Unbequemlichkeiten. Er ist aber sicher, dass der Xindi-Reptilien schon bald die Reise als nicht umsonst ansehen wird. Der Xindi-Reptilien vermutet, dass die Waffe fertig ist, doch Degra muss ihn enttäuschen. Nicht die Waffe selbst, sondern der neue Prototyp wurde fertiggestellt. Sie haben in drei Tagen einen Test angesetzt. Alle Xindi-Ratsmitglieder können den Test von dieser Ratskammer aus verfolgen. Wenn alles wie geplant verläuft, sollten sie in der Lage sein, die endgültige Version der Waffe in einem Monat einzusetzen - vielleicht sogar noch früher. Der zweite dunkelhäutige Xindi-Humanoid im Rat ist sicher, dass sie dann die menschliche Gefahr endgültig ausradieren können. Degra hofft, dass dies die spärliche Zeit der Xindi-Reptilien wert ist.
Auf der Enterprise zeigt Hoshi Sato dem Captain und T'Pol im Kommandozentrum ein sehr schwaches Signal, dass sie entdeckt hat. Die isotopische Signatur ist identisch mit dem Kemocite, das Archer kürzlich in dem Xindi-Shuttle versteckt hat. Archer befiehlt sofort, einen Kurs zu setzen. Trip soll alles aus den Maschinen herausholen, was er kann. T'Pol hat jedoch weitere gute Nachrichten. Sie und Fähnrich Sato haben in den letzten Tagen hart daran gearbeitet, die Datenbank wieder zu rekonstruieren, die von dem Triannon D'Jamat gelöscht wurde. Sie konnten etwa 30% der Daten aus dem redundanten Speicherkern wiederherstellen. Für T'Pol genug um eine Karte der räumlichen Anomalien zusammenzusetzen. Das Signal, dass sie im Moment empfangen, liegt hinter einem dichten Feld der Anomalien. Das Feld ist riesig, es würde 17 Tage dauern, um es zu umgehen. Archer will deshalb die Crew warnen, dass es eine holprige Reise wird.
Es dauert nicht lange, da fällt die Enterprise aus dem Warp. Trip meldet aus dem Maschinenraum, dass sie den Warpreaktor abgesichert haben. Sie sind bereit, wenn die Brücke es auch ist. T'Pol konnte die größten Anomalien finden und einen entsprechenden Kurs berechnen. Da das Feld aber sehr dicht ist, werden sie nicht alle umgehen können. Travis soll mit einem halben Impuls losfliegen. Während sie durch das Feld fliegen, ordnet T'Pol einige Kurskorrekturen an. Plötzlich muss das Schiff hart nach Backbord ausweichen, und streift dabei noch immer die große Anomalie. Es gibt jedoch keine Schäden an Bord. Archer beginnt sich zu fragen, wie genau die Karte von T'Pol ist. Die konzentriert sich weiter auf ihren Job und vermeldet eine weitere Kurskorrektur. Die vorausliegende Anomalie beginnt sich auszweiten, alle Anomlien in der Umgebung beginnen zu wachsen und schaukeln sich gegenseitig auf. Sie hat noch nie so etwas zuvor gesehen. Archer leitet sofort sämtliche Energie in die Hüllenpanzerung um. Man bereitet sich auf den Einschlag vor. Eine grüne Energiewand zieht daraufhin von vorn nach hinten durch das Schiff und schleudert alles zurück, was ihr im Weg steht. Überall an Bord gibt es überadene Systeme. In der Shuttlestarbucht stürzt ein Crewmitglied von der oberen Ebene hinab. Auf der Brücke meldet Reed, dass sie die Hüllenintegrität verlieren. Travis kann das Schiff nicht aus den Anomalien fliegen, da die Steuerung nicht mehr reagiert. Sie sind komplett von den Anomalien umgeben. Die Hauptenergie fällt aus. Da registriert Mayweather ein Schiff in der Nähe, kann es aber aufgrund der Verzerrungen nicht identifizieren. Es gibt eine schwere Erschütterung, als der Tranktorstrahl des fremden Schiffes die Enterprise erfasst. Sofort beruhigt sich die Lage an Bord, da das Schiff aus den Anomalien gezogen wird. Die Enterprise wird gerufen. Archer schätzt, dass er sich bei jemanden bedanken muss. Als man den Ruf annimmt, begrüßt Commander Shran erfreut Captain Archer. Er ist erstaunt, in welche Schwierigkeiten die Pink-Skins diesesmal wieder geraten sind.

Shran möchte Archer bei seiner Mission helfen.
Seite an Seite fliegen die Andorianier und die Enterprise weiter. Shran ist auf die Enterprise gekommen und muss dem Captain in seinem Bereitschaftsraum gratulieren. Er ist tapferer als er es sich je vorstellen konnte. Er wäre nie mit so einem zerbrechlichen Schiff durch ein so dichtes Anomalienfeld geflogen. Für Archer sieht es nicht so aus, als hätten die Andorianer Schwierigkeiten gehabt. Die haben einige Tricks herausgefunden, wie man sie umgehen kann. T'Pol, die ebenfalls anwesend ist, möchte wissen, wie die Andorianer die Enterprise finden konnten. Shran gibt zu, dass sie eine Aufzeichnung der Warpsignatur der Enterprise von ihrer letzten Begegnung haben. Außerdem sind ihre Schiffe weitaus schneller als die NX-01. Es war nicht schwierig, sie einzuholen. Archer wüsste aber zu gern, warum er hier ist. Der Andorianer erinnert den Captain daran, dass die Erde brutal angegriffen wurde. Die Imperiale Garde dachte, Archer wäre dankbar für einen Alliierten, bedenkt man vor allem, dass niemand anderer ihm helfen wollte. Damit spielt er natürlich auf die Vulkanier an. T'Pol fragt sich, wie die Imperiale Garde von dem Angriff auf die Erde erfahren konnte. Wenn sieben Millionen getötet werden, ist das für Shran nicht unbedingt etwas, dass sich leicht verheimlichen lässt. Die Vulkanierin vermutet aber eher, dass die Andorianer den Kommunikationsverkehr zwischen der Sternenflotte und den Vulkaniern abgehört haben. Shran fragt schnippisch, was aus T'Pols Uniform geworden ist. Nicht dass er ihre neue Kleidung hässlich fände, doch sie entspricht nicht unbedingt den Regeln. T'Pol erklärt, dass sie ihren Dienst im Vulkanischen Hohen Kommando quittiert hat. Archer will endlich wissen, warum Shran hier ist. Der fragt zurück, wo Archers Freunde sind, gerade jetzt, wenn seine Welt auf dem Spiel steht. Wo ist die mächtige Flotte der Vulkanier? Sie konnten ihn nicht einmal einen Offizier zur Verfügung stellen. T'Pol musste ihre Karriere aufgeben, um an Bord bleiben zu dürfen. Er findet dies übrigens eine erstaunlich selbstlose Tat für eine Vulkanierin. Er kam jedoch hier her, um Archer zu helfen. Sie sind in die Ausdehnung geflogen, als die Vulkanier dies ablehnten. Shran erklärt, dass sie hier sind, um der Enterprise zu helfen. Wenn Archer ihre Hilfe nicht möchte, werden sie ihn wie die Vulkanier allein lassen, damit er sich selbst um das Xindi-Problem kümmern kann.
Reed führt den Captain durch das Schiff und liefert dabei einen Schadensbericht. In der Waffenkammer erklärt er, dass die Zielerfassungssensoren und die Hüllenpanzerung außer Betrieb sind. Sie hatten Glück, dass die Torpedos alle im Sicherungsmodus waren. Wenn auch nur einer von ihnen detoniert wäre, dann gäbe es weitaus verheerende Schäden. Auch was mit den Phasenkanonen ist, kann er nicht sagen. Sie haben ja nicht einmal genug Energie, um ein Lagerfeuer zu entfachen. Wie lange die Reparaturarbeiten andauern werden, kann er nur raten. Archer erzählt, dass Shran angeboten hat, seinen Taktischen Offizier als Hilfe vorbeizuschicken. Reed ist sich aber nicht sicher, ob sie den Andorianern Zugrif auf die kritischen Systeme geben sollten. Archer macht ihm klar, dass das Kemocite-Signal, das Hoshi entdeckt hat, sie zu der Waffe führen könnte. Dazu brauchen sie ihre Verteidigungsanlagen. Er mag ebenso wenig wie Reed den Gedanken, die Andorianer an Bord zu haben. Sie könnten aber ihre Hilfe benötigen. Malcolm ist einverstanden.
Überall in den Korridoren der Enterprise laufen Reparaturarbeiten. Archer trifft sich an einer Korridorkreuzung mit T'Pol, die berichtet, dass das andorianische Shuttle angedockt hat. Archer will, dass sie sich sogleich an die Arbeit machen sollen. T'Pol empfiehlt, ein Sicherheitsteam zu jeder Reparaturcrew abzustellen, was den Captain vermuten lässt, dass sie mit Lieutenant Reed gesprochen hat. Er erklärt ihr, dass die Andorianer hier sind, um zu helfen. Die Vulkanier findet dennoch, dass sie weiterhin vorsichtig sein sollten. Archer will ihnen aber bei den Reparaturarbeiten keine Waffe an die Schläfe halten, nur weil sie die Andorianer nicht mag. T'Pol erklärt ihm, dass sie Andorianer weder mag noch nicht mag. Sie hat nur sehr viele Erfahrungen mit ihnen gesammelt. Archer weiß ihre Meinung zu schätzen. Doch was auch immer für Probleme es zwischen den Vulkaniern und Andorianern gibt, hat nichts mti den Menschen zu tun. T'Pol weiß, dass dies im Moment nicht so ist. Auch der erste vulkanische Kontakt mit den Andorianer verlief sehr vielversprechend. Doch sie erkannten nur Abkommen an, die nicht mit mit ihren Interesssen in Konflikt standen. Archer will wissen, ob das ihre Einschätzung oder das des Hohen Kommandos ist. Aufgrund der Wichtigkeit der Mission hielt es T'Pol jedoch für notwendig ihn daran zu erinnern, dass sich die Andorianer in der Vergangenheit oft als nicht vertrauenswürdig erwiesen haben. Archer traut den Andorianern aber auch nicht. Doch aufgrund seiner Erfahrungen denkt er, dass er Commander Shran trauen kann.

Reed lernt Talas kennen.
Der überarbeitete Reed holt sich in der Schiffsmesse erst einmal einen starken, schwarzen Kaffee. Trip erklärt er, dass er jeden Kaffee nimmt, den er im Moment bekommen kann. Er erkundigt sich nach der Situation im Maschinenraum. Tucker hat nur ein Wort für ihn: Schlecht. Malcolm meint aber ebenso kurz, dass es in der Waffenkammer noch schlimmer ist. Da stürmt Talas in die Schiffsmesse und erkundigt sich lautstark, wer von den Anwesenden Reed ist. Der gibt sich zu erkennen. Die Andorianerin meint schnippisch, dass sie ihn in der Waffenkammer erwartet hat und nicht hier beim Erholen. Sie betrachtet seinen Kaffee wobei sie auch ihre Antennen ausrichtet und will wissen, was das ist. Reed erklärt ihr wütend, was er da in seiner Tasse hat und macht ihr klar, dass er die Waffenkammer schon seit 12 Stunden nicht mehr verlassen hat. Er wüsste gern, wen er da vor sich hat. Die Andorianerin stellt sich als Lieutenant Talas vom imperialen Kriegsschiff Comari vor. Reed stellt ihr Tucker vor. Talas meint jedoch, dass sie ihm assistieren soll. Deshalb möchte Malcolm eine Beschäftigung für sie finden. Talas weiß, dass Reed sie als überflüssig empfindet. Sie macht ihm klar, dass sie selbst genügend zu tun hat. Je eher die Enterprise wieder funktioniert, desto eher kann sie auf ihr Schiff zurückkehren.
Archer hat Shran zum Essen eingeladen, der nicht sicher war, ob er die Menschen lebend finden würde. Unter diesen Umständen würde er sagen, dass sie etwas zu feiern haben. Er holt deshalb eine Flasche andorianischen Ales hervor. Archer weiß die Geste zu schätzen, erinnert aber daran, dass sie noch einiges an Reparaturarbeiten haben. Der Andorianer ist sicher, dass die Crew gute Arbeit leistet. Er möchte mit ihm anstoßen, denn Archer schien das Ale bei ihrem letzten Treffen zu schmecken. Er hat sich deshalb die Freiheit genommen, ein paar Extra-Flaschen mitzubringen. Shran stößt mit ihm auf einen schnellen Sieg an. Der Captain wüsste gern, wie Shran an diese Mission gekommen ist. Der erklärt, dass er sich freiwillig gemeldet hat. Für ihn machte das Sinn. Er hatte den häufigsten Kontakt mit Pink... mit Menschen. Als sie sich das letzte Mal trafen, half Archer den Andorianern einen Krieg zu verhindern. Und Shran mag keine unbezahlten Schulden. Archer fällt auf, dass sie sich gegenseitig Gefallen tun. Und so entstehen Allianzen, findet Shran.
T'Pol kommt zu Tucker in den Maschinenraum, wo er sie schon lange nicht mehr gesehen hat. So lange sie aber da ist, kann sie ihm ja helfen. Sie soll den Phasenregulator auf eine bestimmte Stelle auf die Injektoren richten, während er die Polarität überprüft. Trip ist aufgefallen, dass sie ihn zu meiden scheint. Drei Neuropressur-Sitzungen die Woche klingt für T'Pol jedoch nicht gerade nach Vermeiden. Sie ist eigentlich hier, da der Captain einen aktuellen Bericht zu den Reparaturarbeiten möchte. Trip erklärt, dass drei Injektoren durchgebrannt und die Restriktorspulen komplett im Eimer sind. Normalerweise würde er sagen, dass sie zwei Tage benötigen, um wieder Warpgeschwindigkeit zu erreichen, aber die blauen Kerle - womit er auf die Andorianer anspielt - wissen eine Menge. Sie sollten bereits in 12 Stunden fertig sein. Da sich T'Pol sehr schweigsam gibt und ständig seinen Blicken ausweicht, fragt Trip, ob alles in Ordnung ist. Sie verneint dies aber schüchtern und geht. Sie möchte weiterhin über den Fortschritt der Reparaturarbeiten informiert bleiben.

Talas will nicht Reeds Handlangerin sein.
In der Waffenkammer arbeitet Reed an einigen Einstellungen und bittet um den Mikrospanner. Talas macht ihm klar, dass sie einige Werkzeuge mitgebracht hat, mit denen man die Relais weitaus präziser einstellen könnte. Reed besteht aber darauf, da sein Spanner gut genug ist. Talas fragt genervt, ob sie ihm noch etwas bringen kann, einen Kaffee vielleicht. Reed fände dies liebenswürdig. Da er ihre Hilfe scheinbar nicht benötigt, will sie auf ihr Schiff zurückkehren. Malcolm vermutet, dass sie Shran einen Bericht erstatten will, doch die macht ihm klar, dass sie nicht auf der Enterprise ist, um seine Geheimnisse zu stehlen. Es wäre eh der Mühe nicht wert. Das letzte mal, als sie Waffen wie die Photonentorpedos sah, war während ihres taktischen Trainings. Reed entschuldigt sich ironisch, dass er ihre Zeit mit seinen primitiven Systemen verschwendet hat. Talas fand dies alles aber sehr nostalgisch. Sie warnt ihn, dass er vorsichtig sein soll, wenn er das System wieder an das Energiegitter anschließt. Er hat den EPS-Synchroniser noch nicht zurückgesetzt. Er könnte sich die Augenbrauen wegbrennen, wenn er das System wieder online nimmt. Da erkennt Reed, dass er einen Fehler gemacht hat. Er entschuldigt sich dafür, dass er so unhöflich war. Er schlägt vor, dass sie sich beide erst einmal eine Tasse Kaffee holen und dann die Relais gemeinsam neu einstellen. Talas ist einverstanden.
"Logbuch des Captains, 6. Dezember 2153. Mit einiger Unterstützung durch die Andorianer ist es uns gelungen, uns von den Anomalien fernzuhalten."
Die Enterprise nähert sich inzwischen dem Signal, das Hoshi entdeckt hat. Man ist noch 200 Millionen Kilometer entfernt. Man stoppt. T'Pol entdeckt ein G-Typ Sternensystem. Es gibt sechs Planeten mit über 100 Monden. Da es sehr viele Trümmer in dem System gibt, kann sie von ihrer jetzigen Position aus nicht sagen, ob es Lebenszeichen gibt. Shran erklärt, dass ihre Sensoren weitaus hochentwickelter sind, als die der Enterprise. Er bittet darum, das System scannen zu dürfen, ohne sie dabei zu verraten. Archer ist einverstanden. Shran ruft sein Schiff und befiehlt, alle Langreichweiten-Sensordaten auf die Enterprise zu transferieren. Hoshi empfängt die Daten. Sie bringt sie auf den Schirm. Zu sehen ist ein blauer Planet, der von einigen Monden umgeben ist. In der Nähe warten vier Schiffe, alle Xindi, und - unscharf zu sehen - der Waffenprototyp.

Die Xindi starten ihren Prototypen.
Im Kommandozentrum zeigt T'Pol Archer und Shran die Analyse der Sensordaten. Viele der Monde zeigen Spuren von heftigen Waffenbombardement. Sie zeigen riesige Krater auf der Oberfläche. Shran fragt sich, wieso man ein unbewohntes System angreifen sollte. Archer glaubt nicht, dass die Xindi irgendjemand angegriffen haben. Dies ist das Bikini-Atoll der Xindi. Er erklärt den anderen beiden, dass die Menschen ihre ersten primitiven nuklearen Waffen irgendwo auf der Erde testen mussten. Eines der Testgebiete war eine weit abgelegene Insel mit dem Namen Bikini-Atoll. Dies scheint das Testgebiet der Xindi zu sein. Wenn sie es schaffen, die Waffe erfolgreich zu testen, läuft ihnen die Zeit davon. Shran empfiehlt jedoch keinen frontalen Angriff. Die Waffen der Enterprise sind beschädigt, kritische System noch immer außer Betrieb, und man ist vier zu eins unterlegen. T'Pol merkt bissig an, dass sie dachte, es stünde vier zu zwei. Doch Shran ist sicher, dass sogar ihre gemeinsame Stärke nichts gegen eine Waffe ausrichten könne, die solche Schäden an den Monden hinterlässt. Er ist nicht bereit, sein Schiff zu riskieren, wenn sie noch nicht einmal wissen, ob die Xindi-Waffe hier ist. Archer stimmt dem zu. Sie benötigen einen genaueren Blick auf das Testgelände. Shran fragt, ob sie einfach dorthin fliegen sollen und nachfragen sollen.
Ein Fähnrich von der Sicherheit begleitet Shran zurück zu seinem Schiff, als der Andorianer von Trip abgefangen wird. Er übernimmt von hier an. Dank der Andorianer gehen die Reparaturarbeiten schnell voran, wofür Tucker dankbar ist. Er würde den Andorianer aber gern um einen gefallen bitten. Ihm wurde erzählt, dass seine Antimaterieinjektoren variable Kompressionsstärken verwenden. Shran ist überrascht, denn dies sind empfindliche Informationen. Tucker möchte niemanden in Schwierigkeiten bringen und will deshalb keine Namen nennen. Aber einer dieser Injektoren wäre ein währes Wunder für den Antrieb der Enterprise. Shran ist sicher, dass dem so ist. Aber er ist zögerlich, denn schließlich handelt es sich hier um eine hochentwickelte Technologie. Trip hatte gedacht, sie wären Alliierte. Shran findet jedoch, dass sich dies erst zeigen wird. Der Andorianer drückt gegenüber dem Commander sein Beileid zum Verlust seiner Schwester aus. Er hat erfahren, dass seine Schwester getötet wurde. Captain Archer hat es ihm erzählt. Tucker weiß, dass viele Leute ihre Familien verloren haben. Shran ermutigt Trip. Große Siege erfordern Opfer. Der Disput zwischen den Andorianiern und den Vulkaniern war auch nicht blutlos. Grenzverletzungen waren vor Jahrzehnten noch an der Tagesordnung. Die Vulkanier haben ihr Territorium verletzt, sie taten es ihnen gleich. Shran war damals noch in der Schule, als sein Bruder sich der Imperialen Garde anschloss. Er wurde einer Überwachungstruppe in vorderster Front zugewiesen. Shran kann verstehen, warum Trip nach Rache gegen die Xindi sehnt. Tucker gesteht, dass er gern dabei wäre, wenn jemand einen Angriff gegen die Xindi befiehlt. Doch deshalb sind sie nicht hier. Shran kann nicht glauben, dass Tucker kein Verlangen danach hat, die Xindi für den Tod seiner Schwester bezahlen zu lassen. Trip will nur sicherstellen, dass die Xindi nicht die Chance erhalten, das zu Ende zu führen, was sie begonnen haben. Er öffnet dem Andorianer die Luftschleuse und meint, dass jede Hilfe, die er ihnen geben kann, sie weiterbringt. Shran möchte ihm einen Antimaterieinjektor an Bord bringen lassen, was Tucker zu schätzen weiß.
Auf Degras Schiff meldet sich der ungeduldige Xindi-Reptilien, der noch immer in der Ratskammer sitzt und wissen will, warum es Verzögerungen gibt. Er hat das Warten langsam satt. Degra möchte aber erst ein paar letzte Energiemessungen überprüfen, denn er will den Xindi-Rat nicht enttäuschen. Sein Assistent Thalen soll die Waffe aktivieren. Die kugelförmige Sonde, welche eine große Variante dessen ist, was die Erde angegriffen hat, wird aus einer Verankerung gelöst und fliegt einem Mond entgegen. Degra befiehlt, die Feuerprotokolle zu initiieren. Thalen tut, wie ihm aufgetragen. Die Waffe beginnt sich aufzuladen, was von den Xindi-Reptilien mit Spannung im Rat beobachtet wird. Da gibt es ein Alarmsignal, da ein Schiff in das System eingetreten ist. Wütend steht ein Ratsmitglied der Xindi-Insektoiden auf und will wissen, was dies für ein Schiff ist. Degra kann es nicht identifizieren. Er befiehlt den Abbruch des Testes. Die Waffe soll zur Startplattform wieder zurückgebracht werden. Das Xindi-Faultier Ratsmitglied verlangt von Degra einen Bericht. Der bittet den Rat erneut zu warten und befiehlt, alle Verteidigungssysteme zu aktivieren und die anderen Schiffe zu informieren, dass sie das Schiff abfangen sollen. Dem Rat erklärt er, dass sie die Waffe sichern werden. Er wird wieder Kontakt aufnehmen, wenn er kann, was den zweiten dunkelhäutigen Xindi-Humanoiden nicht gerade beruhigt.

Shran trickst Degra aus.
Das eben eingetroffene Schiff meldet sich bei Degra. Der nimmt den Ruf entgegen. Auf dem Schirm erscheint ein aufgeweckter Shran, der sich als Mitglied des Andorianischen Minenkonsortiums ausgibt. Degra macht ihm klar, dass er in ein Sperrgebiet geflogen ist und sofort wieder verschwinden soll. Shran gibt sich unwissend und entschuldigt sich. Er möchte natürlich keinen Ärger. Shran gibt vor, auf der Suche nach einem seltenen Element zu sein: Archerite. Sie haben einige vielversprechenden Messwerte aus dem System empfangen. Degra interessiert jedoch nicht, wonach Shran sucht. Er soll sein Schiff umdrehen und verschwinden. Natürlich will das der Andorianer machen, bittet aber noch darum, die Scans beenden zu dürfen. Archerite ist für sie sehr wertvoll. Nur wenige Kilogramm könnte ihre Kosten für 10 Zyklen decken. Sie versuchen nicht, ihre Privatssphäre zu verletzen. Degras Leute haben aber längst entdeckt, dass man die Xindi-Schiffe scannt. Shran entschuldigt sich deshalb, denn ihre Sensoren sind omnidirektional. Es gibt daher nichts, wovor sich die Xindi fürchten müssten. Archer und T'Pol sind ebenfalls außer Sichtweite auf Shrans Brücke. Degra warnt den Andorianer. Er soll seine Scans deaktiveren und verschwinden, oder man wird ihn zerstören. Shran findet enttäuscht, dass es keinen Grund für Drohungen gibt. Ein kritischer Blick von Archer bewegt ihn aber dazu, zum Ende zu kommen. Der Andorianer meint, dass sie verschwinden werden. Aber sollten sie in diesem System Archerite entdecken, dann hat Degra seine Chance auf einen großen Gewinnanteil vergeben. Er unterbricht den Funkkontakt, lässt die Scans beenden und befiehlt, aus dem System zu fliegen. Man sollte jedoch nicht zu schnell verschwinden. Das Andorianische Minenkonsortium flüchtet vor niemandem!

Archer bescchließt, den Prototypen zu stehlen.
Zurück auf der Enterprise wertet man im Kommandozentrum die Sensordaten der Andorianer aus. T'Pol hat herausgefunden, dass das runde Objekt hohe Dosen Strahlung emittiert. Für Shran könnte es alles sein, ein Energiegenerator oder Fusionsreaktor. Doch die große Sonde hat die gleiche Quantensignatur wie die Waffe, welche die Erde angegriffen hat. Archer wüsste gern den Reparaturstatus. Die Vulkanierin erklärt, dass der Impuls- und Warpantrieb normal funktionieren. Die Hüllenpanzerung funktioniert zu 82%. Reed hat jedoch gemeldet, dass die Anomalien einen größeren Schaden an den Waffen angerichtet haben, als zunächst geschätzt. Er ist nicht sicher, wie lange die Arbeiten noch dauern werden, vielleicht sogar zwei Tage. Archer weiß nicht, ob sie wirklich zwei Tage Zeit haben, wenn die Xindi die Waffe hier testen. Shran will wissen, warum er es so eilig hat. Diese Sonde dort draußen kann niemals die entgültige Version der Waffe sein, welche die Erde zerstören soll. T'Pols Analyse zeigt, dass sie nicht stark genug ist, um einen ganzen Planeten zu zerstören. Er schlägt vor, dass man die Xindi den Test durchführen lassen sollte. Warum sollte man den Prototyp zerstören, wenn sie ihn im Einsatz beobachten können, wenn er seine zerstörische Kraft entfaltet? Archer hat auch nicht vor, den Prototypen zu zerstören. Wenn sie diese Waffe erbeuten könnten, ist die Sternenflotte vielleicht in der Lage, eine Verteidigung zu entwickeln. Er will sie stehlen.
In der Waffenkammer arbeiten Reed und Talas inzwischen gut zusammen. Die Andorianerin meldet, dass die Phasenkupplungen sich wieder aufladen. Jetzt müssen sie nur noch die Emitter zurücksetzen. Talas möchte deshalb gern die Frequenz dafür wissen, doch die rückt Malcolm nicht heraus. Denn wenn es um ihre Waffenfrequenzen geht, würde er nicht mal seiner eigenen Mutter trauen. Die Andorianerin fragt sich, ob Malcolms Mutter als Sicherheitsrisiko angesehen wird. Da muss der taktische Offizier schmunzeln, denn dies ist nur ein Sprichwort. Talas findet, dass es merkwürdig ist, denn die Sicherheitsstufe ihrer Mutter ist höher als ihre eigene. Sie kommandierte eine imperialie Infanterieeinheit. Reed ist überrascht zu hören, dass sie aus einer militärischen Familie wie er selbst stammt. Bei ihr sind es vier Generationen, bei Reed sind es drei Generationen auf der Seite seines Vaters. Talas glaubt, dass Malcolms Vater ziemlich enttäuscht sein muss. Schließlich hat er die Familientradition gebrochen um auf einem Forschungsschiff zu dienen. Doch Reed weiß, dass sie schon eine ganze Weile nicht mehr so richtig geforscht haben. Aber wenn sie schon fragt, er war wirklich nicht sehr erfreut. Die Royal Navy war sein ganzes Leben. Talas glaubt, dass er sicher anders denken würde, wenn er ihn jetzt sehen könnte. Er kämpft nun für das Überleben seiner Rasse. Reed sieht das genauso. Damit haben sie ihre Arbeiten an dem System fertiggestellt. Er möchte es einschalten und Talas soll ein Auge darauf werfen. Allein kann sich die Andorianerin das Waffensystem näher ansehen und scannen.

Die Xindi testen den Prototypen.
Archer eilt auf die Brücke, wo ihm T'Pol meldet, dass die Xindi den Prototypen gestartet haben. Shran ist bei ihm, der seinem Schiff befiehlt, die Sensortelemetrie zur Enterprise zu transferieren. Archer kann nun aus erster Hand beobachten, wie sich die Waffe auflädt.
Auch im Xindi-Rat beobachtet man gespannt den Test des Prototypen. Die Waffe hat sich voll aufgeladen und entfesselt ihre gesamte Feuerkraft in einem gebündelten Strahl, der auf einen der Monde gerichtet ist. Der Strahl dringt leicht in die Oberfläche ein und bringt den Mond dazu, dass große Teile seiner Oberfläche herausgesprengt werden. Archer ist auf der Brücke der Enterprise schockiert von diesem Anblick.

Archer weiß, wem er den Fehlschlag des Prototypen zu verdanken hat.
Im Xindi-Rat ist man aber ganz und gar nicht zufrieden mit dem Test. Der Xindi-Reptilien fragt, ob dies etwa die zufriedenstellenden Ergebnisse sind, die ihnen Degra versprochen hat. Auch die Insektoiden sind wütend, schließlich wurde ihnen versprochen, der Mond würde zerstört. Degra erklärt, dass sich in der Waffe eine Überladung angebahnt hat. Sie waren gezwungen, sie abzustellen. Er weiß nicht warum und benötigt Zeit, um die Daten zu analysieren. Der Reptilien findet, dass man dem Xindi-Humanoiden mehr als genug Zeit eingeräumt hat. Ihnen wurde eine Waffe versprochen, mit der man die Menschen mit einem Schlag vernichten könne, und sie nicht Stück für Stück auslöschen muss. Selbst die Xindi-Aquatics stimmen dem zu. Ihre Geduld neigt sich dem Ende zu. Die Xindi-Faultiere sehen es allerdings gelassener. Der Mond wurde beinahe in zwei Hälften gespalten. Man hat einen klaren Fortschritt gemacht. Für den Xindi-Reptilien jedoch nicht genug. Jeder Fehlschlag setzt sie einem Risiko aus. Der dunkelhäutige Xindi-Humanoid im Rat möchte von Degra wissen, ob man das Problem beheben kann. Der möchte die Waffe zunächst zurückholen und die Daten analysieren. Dann hat er weitere Informationen. Der Xindi-Reptilien hofft, dass dem so ist.
Im Kommandozentrum der Enterprise analysiert man ebenfalls den Waffentest. Der Energieausstoß war weitaus größer als bei der Sonde, welche die Erde angegriffen hat. T'Pol ist sich aber sicher, dass die Waffe nicht ihre Maximumladung erreichen konnte. Man hat Energiefluktuationen entdeckt, die darauf hindeuten, dass sich eine Überladung in der Waffe aufbaute. Shran fragt, ob sie damit sagen will, dass dies ein Fehlschlag für die Xindi war. Die Vulkanierin weiß, dass der Anblick spektakulär war, aber es war definitiv ein Fehlschlag. Archer kann darüber nur lachen. Er weiß, wer für den Fehlschlag verantwortlich ist: Gralik. Er erzählt Shran, dass sie auf der Suche nach den Xindi auf eine Fabrik gestoßen sind, die eine der Komponenten für die Waffe produzierte. Gralik versprach ihnen damals, ihnen zu helfen. Es sieht so aus, als hätte er sein Wort gehalten. Shran fragt sich, warum sie die Waffe noch nicht wieder zurückgeholt haben. T'Pol hat herausgefunden, dass sie noch immer große Mengen an Strahlung abgibt. Es wird noch ungefähr sechs Stunden dauern, bis man sich ihr ungefährdert nähern kann. Archer möchte zu der Waffe fliegen, bevor es die Xindi tun. Er schlägt vor, die Shuttlestartbucht abzusichern und alle unnötigen Teile dort zu entfernen. T'Pol weiß aber, dass ihre Abschirmung die Crew nicht ausreichend schützen würde. Shran schlägt daher vor, sein Schiff zu benutzen. Ihr Kraftfeld hält der Strahlung stand. Sie könnten die Waffe in ihrem Frachtraum sicherstellen, bis es sicher ist, sie zur Enterprise zu bringen. Archer findet, dass dies ein großzügiges Angebot ist, fragt sich aber, was die Enterprise dann tun soll. Shran erinnert die beiden daran, dass es zahlenmäßig immer noch vier gegen zwei steht. Sie sollten gemeinsam die Waffe holen. Der Captain erkundigt sich deshalb bei Reed nach dem Status der Waffen. Der meldet stolz, dass die Torpedos wieder klar sind und dank Lieutenant Talas sollten sie in der nächsten Stunde auch wieder die Phasenkanonen haben. Archer weiß, dass er sie brauchen wird.
In der Waffenkammer wünscht sich Talas, dass sie mehr Zeit hätten. Reed wird nur 94%ige Effektivität bei den Phasenkanonen bekommen. Der ist beeindruckt, denn er konnte nie mehr als 93% herauskitzeln. Er bietet ihr schmeichelnd an, doch zur Sternenflotte zu wechseln, wenn sie jemals die Imperiale Garde verlassen sollte. Die wiederum bietet ihm an, sich doch der Imperialen Garde anzuschließen, wenn er das Erforschen satt hat.
Im Kommandozentrum weiß Archer Shrans Angebot zu schätzen. Er nimmt es an. Der Andorianer will daher auf sein Schiff zurückkehren. Archer möchte ihn begleiten, denn er möchte gern dabei sein, wenn sie die Waffe an Bord holen. Shran findet, dass dies nicht notwendig ist. Er will Archer auf dem Laufenden halten. Für den Captain ist das aber nicht gut genug. Wenn irgendetwas schiefläuft... Shran macht ihm klar, dass die Comari ein Kriegsschiff mit einer kampferfahrenen Crew ist. Sie sind auch dann in der Lage, ihre Pflicht zu erfüllen, wenn Archer ihnen nicht über die Schultern schaut. Archer fragt sich, was aus ihrer Zusammenarbeit, ihrem Joint Venture geworden ist. Shran will ihm jede Unterstützung geben, die sie können, aber seine Crew wird keine Befehle von Archer entgegennehmen. Archer findet, dass sie das aber müssen werden. Shran erklärt wütend, dass die Imperiale Garde ihm nicht dienen wird, wenn es ihm gerade gefällt. Archer macht ihm klar, dass dies seine Mission ist. Der Andorianer fragt, ob er den Erfolg der Mission wegen seines Stolzes aufs Spiel setzen will. Archer findet nicht, dass es hier um Stolz geht. Die Xindi töteten 7 Millionen Menschen - keine Andorianer. Er möchte nicht das Schicksal seiner Leute in die Hände der Imperialen Garde legen. Sie können die Hilfe der Andorianer zweifelsohne gebrauchen. Aber wenn Shran nicht damit zufrieden ist, dass er die Befehle gibt, dann wird es die Enterprise allein tun.

Degra erhält den Auftrag, seine Mission fortzusetzen.
Zurück auf seinem Schiff nimmt Shran sofort Kontakt mit der Imperialen Garde auf Andoria auf. Der andorianische General hat sich die Scans angesehen, die Shran ihm geschickt hat. Er findet sie beeindruckend. Shran erklärt, dass Archers Wissenschaftsoffizier glaubt, die Waffe wäre instabil. Sie hat sich beinahe überladen. Der General erinnert sich, dass der Offizier eine Vulkanierin ist. Shran hat aber keine Zweifel an ihrer Einschätzung, denn sie scheint sehr kompetent zu sein. Der General will sich die Daten genau ansehen. Shran soll weitermachen, wie geplant. Der Commander hat jedoch Zweifel. Die Menschen könnten einmal sehr geschätzte Alliierte werden. Der General ist aber zuversichtlich, dass man keine Allianz mit den Menschen oder irgendjemanden anderen braucht, wenn Shrans Mission Erfolg hat. Shran kann aber nicht verstehen, wieso man die Gelegenheit dazu verschenken will. Ist es diese Mission wirklich wert, aus den Menschen Feinde zu machen? Da wird der General wütend. Es geht Shran nichts an, ob diese Mission wertvoll ist oder nicht. Er hofft, dass die Achtung, die er vor diesem Pink Skin hat, ihn dies nicht vergessen lässt.
In der Waffenkammer wird Reed neugierig und will wissen, warum Talas sich Zugriff auf die Sensoren verschafft hat. Die waren schließlich nicht beschädigt. Sie erklärt, dass sie zwar nicht durch die Anomalie beschädigt wurden, aber durch die ganzen Beipässe, die sie erzeugt haben, könnten sie für zusätzliche Probleme gesorgt haben. Reed will sich doch nicht blind mitten in einem Kampf gegen die Xindi wiederfinden? Der taktische Offizier will deshalb wissen, ob er sich um etwas Sorgen machen muss. Talas hat angeblich herausgefunden, dass das laterale Gitter nicht mehr ausgerichtet war. Sie hat es korrigiert, alle Systeme funktionieren wieder einwandfrei. Sie könnte das Schiff selbst in die Schlacht führen. Reed fragt, ob sie das trotz ihrer primitiven Waffen tun würde. Sie erklärt ihm, dass es nicht auf die Waffe ankommt, sondern auf den Soldaten, der sie trägt. Misstrauisch überprüft Reed im Anschluss an das Gespräch die Sensoreinstellungen.

Die Comari stiehlt den Prototypen.
Auf Degras Schiff entdeckt Thalen ein weiteres Schiff. Die Lebenszeichen an Bord sind menschlich. Degra befiehlt, die Eskortschiffe zu schicken, um sie abzufangen. Sie müssen die Menschen von der Waffe fernhalten.
Auf der Brücke der Enterprise meldet Mayweather, dass sich zwei Xindi-Schiffe nähern. T'Pol, die das Kommando über das Schiff übernommen hat, geht auf Taktischen Alarm und befiehlt Ausweichmanöver. Hoshi soll den Captain rufen. T'Pol meldet Archer auf dem andorianischen Schiff, dass sich ihnen zwei Reptilien-Schiffe nähern. Die anderen Schiffe halten ihre Position. Archer will, dass man die Reptilien ein wenig beschäftigt.
Shran erwartet daraufhin Archers Befehle. Der meint kurz, dass sie loslegen und die Waffe holen sollten. Shran befiehlt, die Waffen zu laden und einen Kurs zu setzen. Die Comari verlässt daraufhin ihr Versteck und fliegt in Richtung Waffe.
Thalen entdeckt dies und meldet es sofort Degra. Der erkennt sofort, dass die Menschen und Andorianer zusammenarbeiten. Er befiehlt, dass die anderen beiden Schiffe sofort zurückkehren sollen.
Die Enterprise greift derweil die Reptilien-Schiffe mit Phasenkanonen an. Sie selbst wird auch getroffen, die Hüllenpanzerung hält jedoch. T'Pol befiehlt, zurück zu feuern und auf den Antrieb zu zielen. Die Enterprise greift ein Xindi-Schiff an und kann es außer Kraft setzen. Reed erkennt auf der Brücke, dass sich das andere Schiff zurückzieht. T'Pol befiehlt, ihnen zu folgen und ständig zu feuern.
Die Comari hat inzwischen die Waffe erreicht und erfasst sie im vollen Flug mit ihrem Traktorstrahl, so dass sie an Bord geholt werden kann. Talas meldet auf der Brücke, dass sie die Waffe haben. Shran befiehlt, sofort das System mit Maximalgeschwindigkeit zu verlassen. Sofort geht die Comari auf Warp. Talas meldet, dass die Xindi ihnen nicht folgen. Die Enterprise hat den Hauptantrieb an beiden Xindi-Schiffen ausschalten können. Archer erklärt sie, dass die NX-01 auf Warp gegangen ist. Sie scheint keinen Schaden davon getragen zu haben. Sie soll deshalb T'Pol kontaktieren und befehlen, sie am Rendezvous-Punkt zu treffen. Talas zögert jedoch und blickt zu Shran. Eiskalt verlangt der Commander, dass man die Imperiale Garde darüber verständigt, dass man die Waffe hat. Er lässt einen Kurs nach Andoria setzen - Maximumwarp. Archer will wütend wissen, was er da tut, doch der Andorianer fürchtet, dass man nicht länger Befehle von dem Menschen entgegen nimmt. Jetzt weiß der Captain, warum Shran ihn sein Schiff so großzügig angeboten hat.

Die Andorianer wollen den Prototypen, um gegen die Vulkanier zu bestehen.
Shran erklärt Archer, dass er den Befehl hatte, die Waffe zu erbeuten, egal, was dazu notwendig sein würde. Der Captain kommt langsam zu dem Schluss, dass die Vulkanier Recht haben könnten. Die Vulkanier sind jedoch der Grund, warum Shran dies überhaupt tut. Alles, was sie 200 Jahre davon abgehalten hat, eine Invasion auf Andoria zu starten, ist die Gefahr eines massiven Gegenschlages. Mit einer Waffe dieser Schlagkraft werden sie es niemals wagen, die Andorianer anzugreifen. Archer kann nicht glauben, dass er die Erde wegen eines Grenzstreites mit den Vulkaniern aufs Spiel setzt. Shran erinnert ihn daran, dass sie den Xindi-Waffentest unterbrochen haben und deren Waffe gestohlen haben. Sie haben den Menschen dadurch bereits geholfen. Archer schätzt, dass er scheinbar nicht mit dem andorianischen Konzept der Hilfe vertraut ist. Shran muss seine Taten jedoch nicht gegenüber Archer rechtfertigen. Er hat einen Schwur gegenüber der Imperialen Garde geleistet - seine Loyalitäten liegen bei ihnen. Archer ist sicher, dass seine Crew ihm die Waffe nicht kampflos überlässt. Doch der Andorianer wiegt sich in Sicherheit, da die Enterprise nicht schnell genug ist, um sie einzuholen. Shran hat auch vorausgesehn, dass sie langsamer durch das Anomaliefeld fliegen müssen. Deshalb hat Talas auch das Hauptsensorgitter außer Kraft gesetzt. Die Enterprise mag sie zwar einholen, doch sie haben keine Möglichkeit, sie zu finden. Außer sich vor Wut schlägt Archer den Andorianer nieder. Shran spricht gern über das Zurückzahlen von Schulden, diesen Schlag ins Gesicht schuldete der Captain ihn schon eine lange Zeit. Der Commander befiehlt seiner Crew, Archer in eine Fluchtkapsel zu sperren. Er soll sich keine Sorgen machen, denn er möchte der Enterprise mitteilen, wo sie ihn finden können. Freiwillig geht Archer mit den Andorianern.

Die Explosion des Prototypen beschädigt Shrans Schiff.
Es dauert nicht lang, da findet die Enterprise auch die Kapsel. Archer wird zurück an Bord geholt. Dort berichtet ihm T'Pol auf dem Weg zur Brücke, dass man an beiden Reptilien-Schiffen die Hauptenergie ausschalten konnte. Die anderen Schiffe verfolgen sie nicht. Reed kann berichten, dass die Sensoren wieder online sind. Archer hatte Recht. Wenn er den andorianischen Offizier nicht so genau beobachtet hätte, hätten sie wochenlang suchen müssen, wo sie das Sensorgitter manipuliert hat. Die Andorianer erreichen in diesem Moment das Anomalienfeld. Deshalb müssen sie die Geschwindigkeit verringern, so dass die Enterprise in 14 Minuten bei ihnen sein.
Shran hat in seinem Bereitschaftsraum erneut Kontakt zu dem andorianischen General aufgenommen und erklärt, dass sie damit begonnen haben, die Waffe zu untersuchen. Der General will ihm deshalb eine Empfehlung ausstellen. Doch Shran zieht es lieber vor, darauf zu verzichten. Der General wünscht nur, dass man ihm so schnell wie möglich die Analyse übermittelt. Da meldet sich Talas von der Brücke: Die Enterprise nähert sich. Sofort eilt der Andorianer auf die Brücke. Talas meldet, dass sie noch 80000 Kilometer entfernt sind. Man wird gerufen. Scheinheilig erklärt Shran, dass er froh ist, dass Archer sicher auf sein Schiff zurückkehren konnte. Er wüsste gern, wie er sie gefunden hat. Archer kann nicht glauben, dass Shran gedacht hat, seine Leute könnten ohne Überwachung auf seinem Schiff arbeiten. Archer verlangt die Waffe. Shran akzeptiert seine Forderung, doch Archer kann unmöglich glauben, dass er in der Lage ist, sich die Waffe zu holen. Aber der Captain der Enterprise glaubt sogar, dass Shran die Waffe ihnen freiwillig überlässt. Shran muss lachen. Er hätte Archer warnen sollen, nicht so viel von dem andorianischen Ale zu trinken. Archer ist gar nicht dazu gekommen, ihm für den Zugriff auf ihre Sensortelemetriedaten zu danken, bevor man ihn über Bord geworfen hat. Als die Xindi die Waffe testeten, konnte die Enterprise die Aktivierungscodes abfangen. Archer will die Waffe haben, oder er lässt sie in Shrans Frachtraum detonieren. Lieber verliert er seine Beute als die Waffe nach Andoria fliegen zu sehen. Shran will wissen warum, schließlich sind die Andorianer nicht seine Feinde. Archer kann aber nicht das Risiko eingehen, dass man die Waffe gegen die Vulkanier einsetzt. Shran fragt sich, was die Vulkanier getan haben könnten, um Archers Loyalität zu verdienen. Archer erinnert Shran, dass er gesagt hat, er würde ihnen helfen. Er kann sein Angebot immer noch einlösen. Doch das will der Andorianer nicht tun. Dies lässt Archer keine Wahl. Und weil Shran ihm nicht glaubt, sendet T'Pol den Aktivierungscode an die Xindi-Waffe. Aus dem Frachtraum wird Shran gemeldet, dass die Abfeuerungsmatrix der Waffe aktiviert wurde. Das Gerät scheint sich selbst scharf zu machen. Man will versuchen, es abzuschalten. T'Pol meldet, dass den Andorianern weniger als 30 Sekunden bleiben...20 Sekunden. Außer sich befiehlt Shran, den Frachtraum zu leeren. Die Andorianer stoßen die Xindi-Waffe hinaus ins All, wo sich die Waffe zu überladen beginnt. Archer lässt sofort die Enterprise in Bewegung setzen. Die Xindi-Waffe explodiert und erzeugt dabei eine gewaltige Druckwelle, die das andorianische Schiff erfasst. Die Enterprise entkommt unbeschädigt, aber die Andorianer erleiden große Schäden an Antrieb und Energiesystemen. Archer lässt einen Kanal zu Shran öffnen. Man soll fragen, ob er die Hilfe der Enterprise benötigt.

Shran hat der Enterprise die Daten über den Prototypen übermittelt.
"Logbuch des Captains, Nachtrag. Commander Shran hat unser Hilfsangebot gnädig abgelehnt. Als wir sie zuletzt gesehen haben, flogen sie mit Hilfsenergie weiter."
Archer kommt in das Kommandozentrum, wo T'Pol und Hoshi ihm etwas zeigen wollen. Kurz bevor sie auf Warp gingen, haben sie eine Transmission von dem andorianischen Schiff erhalten. Sie wurde nicht auf einer ihrer normalen Kommunikationsfrequenzen gesendet und war verschlüsselt, damit sie wie Subrauminterferenzen aussah. Hoshi konnte die Nachricht entschlüsseln. Es sind Daten über den Xindi-Prototypen. Die Andorianer müssen Zeit für einige detaillierte Scans gehabt haben, solgange der Prototyp auf ihrem Schiff war. Aufgrund der eigenartigen Weise, wie diese Transmission übermittelt wurde, vermutet T'Pol, dass der Sender nicht wollte, dass man ihn entdeckt. Archer möchte, dass man die Daten sofort an das Sternenflottenkommando schickt. Der Captain lädt daraufhin T'Pol und Trip zum Abendessen ein, er hat noch ein wenig andorianisches Ale, dass sie vielleicht gerne probieren möchten.

Cast
Haupdarsteller Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
Jolene Blalock als Subcommander T'Pol
Dominic Keating als Lieutenant Malcolm Reed
Anthony Montgomery als Fähnrich Travis Mayweather
Linda Park als Fähnrich Hoshi Sato
Connor Trinneer als Commander Charles 'Trip' Tucker 
Gaststars Molly Brink als Talas
Randy Oglesby als Degra
Scott MacDonald als Dolim
Tucker Smallwood als Xindi-Primat
Rick Worthy als Jannar
Granville Van Dusen als Andorianischer General
Jeffrey Combs als Shran 
Co-Stars Josh Drennen als Thalen 
Nicht gelistet Mark Correy als Crewman Alex
Hilde Garcia als Crewman Rossi
Doug Mirabello als Andorianischer Offizier
David Venafro als Andorianischer Offizier 

Verwandte Episoden

Star Trek: Enterprise - Episode 1x07 - "The Andorian Incident" ("Doppeltes Spiel")
Archer lernte Shran kennen, als die Andorianer im vulkanischen Kloster von P'Jem eine geheime Überwachungsanlage der Vulkanier entdeckt haben.

Star Trek: Enterprise - Episode 1x15 - "Shadows of P'Jem" ("Im Schatten von P'Jem")
Shran revengierte sich für die Hilfe Archers, indem er ihn aus einer Geiselnahme befreite.

Star Trek: Enterprise - Episode 2x15 - "Cease Fire" ("Waffenstillstand")
Shran bat Archer um seine Hilfe als Unterhändler, um einen Waffenstillstand zwischen den Vulkaniern und Andorianern auszuhaneln.

Star Trek: Enterprise - Episode 3x07 - "The Shipment" ("Die Ladung")
Die Enterprise entdeckte eine Fabrik, die einen wichtigen Bestandteil für die Xindi-Superwaffe produziert - Kemocite. Der Farbrikleiter - Gralik - versprach, Archer zu helfen, damit die Waffe nicht funktioniert.

Star Trek: Enterprise - Episode 3x12 - "Chosen Realm" ("Das auserwählte Reich")
Der fanatische Triannon D'Jamat löschte sämtliche Daten über die Delphic Ausdehnung, da er und seine Leute die Ausdehnung als Gelobtes Land ansehen und sämtliche Forschung darüber als Ketzerei.

Newsmeldungen zur Episode
14.11.2003: - Offizielle Informationen zur Episode "Proving Ground"
StarTrek.com hat nun offizielle Inhalts- und Produktionsinformationen zur "Star Trek: Enterprise"-Episode "Proving Ground" veröffentlicht, die 13. Episode der dritten Staffel, in der Jeffrey Combs als blauer Andorianer zurückkehrt und welche die Halbzeit der Staffel markiert. Combs be... [mehr]

23.10.2003: - Andorianer kehren in "Proving Ground" zurück
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