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28.06.2017 um 21:14 Uhr Eure Kommentare (0)

Sonequa Martin-Green über die Vielfalt in "Discovery"

.Nachdem immer mehr über die Besetzung der neuen "Star Trek"-Serie "Star Trek: Discovery" bekannt wurde, gab es im Web auch reichlich Kritik über die Rollen und deren Besetzung. So wird bemängelt, der Cast wäre hinsichtlich der Hautfarbe zu mannigfaltig - auch der Begriff "weißer Genozid" machte bereits die Runde. Hauptdarstellerin Sonequa Martin-Green äußerte sich jetzt zu den Vorwürfen auf eindeutige Art und Weise.

"Nun, ich würde sie ermuntern, sich noch einmal mit der Essenz und dem Geist von 'Star Trek' zu beschäftigen, der die Serie zu einem Vermächtnis gemacht hat - und der besteht darin, die Person, die vor einem sitzt, einmal anders zu betrachten und festzustellen, dass man gleich ist, dass die Anderen sich nicht von einem selbst unterscheiden, dass wir alle Eins sind," sagte die Darstellerin. "Das ist etwas, das 'Star Trek' immer hochgehalten hat, und ich glaube fest daran, dass dies der Grund ist, warum es ein Grundpfeiler in den Herzen von so vielen Leuten für so viele Jahrzehnte ist. Ich würde sie dazu ermuntern, über den Tellerand ihrer Meinung und ihrer sozialen Konditionierung zu schauen, um zu sehen, was wir hier tun - wir erzählen eine Geschichte über Humanität, die uns hoffentlich alle einmal zusammenbringt."

Tatsächlich wurde die Originale "Star Trek"-Serie in den 1960er Jahren als sehr fortschrittlich in dieser Hinsicht angesehen, da sie einen russichen Charakter (Chekov), einen Japaner (Sulu), eine schwarze Frau (Uhura) zeigte, die mit gegenseitigem Respekt miteinander arbeiteten. Die Serie zeigte auch den ersten Kuss eines weiße Manns und einer farbigen Frau im TV. "Und es ist schwer 'Star Trek' zu verstehen und zu würdigen, wenn man dies nicht versteht und würdigt", fährt Martin-Green fort. "Es ist eines der grundlegenden Prinzipien von 'Star Trek' und ich glaube, wenn man dies nicht sieht, sieht man das Vermächtnis an sich nicht. Ich bin unglaublich stolz die Hauptdarstellerin in dieser Serie zu sein, und damit an der Spitze einer 'Star Trek'-Geschichte stehe, die aus dem Blickwinkel einer schwarzen Frau erzählt wird, was noch nie zuvor getan wurde. Aber es gab andere Formen der Diversität, die durch Trek innoviert wurden. Ich glaube, wir gehen einen weiteren Schritt vorwärts, was meiner Meinung nach alle Geschichten tun sollten. Wir sollten mutig dorthin gehen, wo noch niemand zuvor gewesen ist und dazu stehen."

In der Serie spielt Martin-Green den Ersten Offizier Michael Burnham. Zu Beginn ist ihr kommandierender Offizier Captain Philippa Georgiou, gespielt von Michelle Yeoh, eine asiatische Darstellerin. Zum Cast gehören zudem ein schwuler Charakter, ein Wissenschaftsoffizier gespielt von Anthony Rapp.

Auch George Takei, der Lt. Sulu in der Originalen Serie spielte, meldete sich zu den Vorwürfen zu Wort. "In unserer heutigen Gesellschaft haben wir außerirdische Lebensformen, die wir Trolle nennen. Und diese Trolle machen weiter, ohne zu wissen, über was sie reden, und noch weniger über die Geschichte von dem wissen, über das sie reden. Und einige dieser Trolle werden sogar Präsidenten von Nationen. Diese sogenannten Trolle haben noch nicht eine Episode der neuen Serie gesehen, weil sie noch nicht ausgestrahlt wird. Und sie kennen die Geschichte von 'Star Trek' nicht. Sie wissen nicht, dass Gene Rodenberry diese Serie mit der Idee kreiert hat, dass wir Stärke in der Vielfalt finden können.

"Star Trek: Discovery" startet in den USA am 24. September und wird nur einen Tag später auch in Deutschland auf Netflix zu sehen sein.

Quelle: EW

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