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Allgemeines
Episodennummer 2x08  Der Kommunikator
Jahr 2152 
OriginaltitelThe Communicator 
ProduktionsnummerENT 034 
RegieJames Contner 
StoryRick Berman, Brannon Braga 
DrehbuchAndré Bormanis 
US-Erstausstrahlung13.11.2002 
DE-Erstausstrahlung10.10.2003 

Inhalt

Langinhalt

Malcolm Reed hat seinen Kommunikator verloren. Hoshi Sato, Captain Archer und Malcolm Reed kehren von einer Außenmission auf einem erdähnlichen Planeten mit Shuttlepod One zurück. Um nicht erkannt zu werden, tragen sie ein Make-up, das sie wie die Außerirdischen aussehen lässt. Das Außenteam ist mehr als geschafft, da die Stadt, in der sie waren, von lauter Hügeln umgeben ist. Reed fand, dass es die Anstrengung jedoch wert war. Allein die Architektur des Volkes. Hoshi hätte auch den gesamten Tag in einem der Tempel verbringen können. In der Dekontaminationskammer nehmen die drei ihr Make-up ab. Reed möchte diesesmal den Bericht für die Sternenflotte schreiben. Es war sein erster Besuch bei einer Prä-Warp Kultur - daher würde es passen. Hoshi weiß aber, dass dies mit der taktischen Situation auf dem Planeten zu tun hat. Archer kann sich aber niemanden Besseren vorstellen. Der Doktor hat keinerlei Viren und fremdartigen Sporen bei den Dreien entdeckt und entlässt sie aus der Kammer. Sie begeben sich deshalb in den Umkleideraum, wo sie alle Ausrüstungsgegenstände auspacken und wieder ihre Uniform anlegen. Reed fand die politische Rede von Kanzler Koltaray so interessant, dass er darüber allein schon ein Buch schreiben könnte. Die Rede erinnerte ihn an Winston Churchill im Zweiten Weltkrieg. Da bemerkt der Taktische Offizier, dass ihm etwas fehlt: sein Kommunikator.

Lieutenant Pell will mehr über den Kommunikator wissen. Sofort beginnt Reed mit einer gründlichen Suche. Zuerst in der Dekontaminationskammer, doch es gibt keine Spur von dem Gerät. Hoshi nimmt sich das Shuttle vor, doch auch hier Fehlanzeige. Archer schaut sich um das Shuttle herum um. Nichts. Die Startbucht-Crew hätte etwas gemeldet, wenn sie den Kommunikator gefunden hätten. Reed erinnert sich, dass er T'Pol kontaktet hat, als sie die Stadt betraten. Danach hatte er keinen Grund mehr gehabt, ihn aus seiner Tasche zu nehmen. Entweder hat er ihn verloren oder irgendjemand hat ihn gestohlen. Der Kommunikator könnte also überall auf dem Planeten sein. Hoshi könnte die Suche jedoch einschränken. Eine inverse Trägerwelle sollte die Energiesignatur des Kommunikators verstärken. Mit ein wenig Glück kann sie die Signatur isolieren.
Auf der Brücke macht sie sich sofort an die Arbeit. Sie konnte den Bereich bis jetzt auf zwei Quadratkilometer einschränken. Trip macht sich Sorgen, denn auf dem Planeten steht ein Krieg kurz bevor. Es gibt laut Archer eine Menge Propaganda. T'Pol hält es für unabdingbar, dass sie die Technologie zurückholen. Sie können es nicht riskieren, eine Prä-Warp Kultur zu kontaminieren. Fähnrich Sato gelingt es, das Signal auf drei Blöcke in der Stadt einzugrenzen. Reed erkennt die Stelle wieder. Es gibt dort eine Taverne, in der sie waren. Der Kommunikator könnte dort aus seiner Tasche gerutscht sein. Archer hält es für einen guten Ort um anzufangen. Er übergibt T'Pol die Brücke und begibt sich mit Reed zu Dr. Phlox, da sie noch einmal seine kosmetischen Talente benötigen. Trip würde liebend gern mit auf den Planeten, doch Archer hält dies für keine gute Idee.
Wenig später startet das Shuttle erneut Richtung Oberfläche. Die beiden polarisieren die Hüllenpanzerung, um nicht von den Beobachtungstürmen entdeckt zu werden. Reed hat schwere Gewissensbisse wegen des Vorfalls. Er findet es unentschuldbar, wie sorglos er war und ist für jede Bestrafung bereit. Archer findet aber, dass es ein Missgeschick war, das jeden von ihnen hätte passieren können. Da entdeckt Malcolm drei militärische Flugzeuge. Er ändert den Sinkvektor um außer Sichtweite zu bleiben. Sicher landet das Shuttle in den Bergen rings um die Stadt.
Es dauert nicht lang, da haben Archer und Reed die Taverne in der Stadt erreicht. Sofort werden sie misstrauisch von den drei Soldaten, die in der Nähe des Eingangs sitzen beobachtet. Die beiden setzen sich an den gleichen Tisch wie zuvor in einer gemütlichen Ecke. Schnell untersucht Reed die Bank und den Tisch, doch von dem Kommunikator fehlt jede Spur. Heimlich scannt er deshalb das Gebäude als die Bedienung zu ihnen kommt und sie sogar wieder erkennt. Er fragt sich, wo die junge Frau geblieben ist. Sie war für ihn nur schwer zu vergessen. Archer verspricht, ihr das Kompliment auszurichten und behauptet, sie wären nur Besucher in der Stadt. Der Wirt bietet den beiden Malzbier an, dass sie heute Nachmittag bekommen haben, womit Archer und Reed einverstanden sind. Mit seinem Scanner entdeckt Reed tatsächlich den Kommunikator. Er befindet sich in einem anderen Raum, zu dem ein Korridor in der Taverne führt. Er war aber nie zuvor dort gewesen. Jemand anderes muss ihn dorthin gebracht haben. Sofort begeben sich die beiden zu dem Korridor, was die Soldaten nur noch neugieriger macht. Reed findet die Tür zu dem Raum. Es befinden sich aber zwei Leute darin, so dass sie nicht einfach hineingehen können. Archer beschließt deshalb, wieder in die Taverne zu gehen. Doch da warten bereits die Soldaten auf sie. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als mit Gewalt gegen sie anzutreten. Doch sie werden mit Waffengewalt überwältigt. Mit Pistolen im Nacken werden sie zu dem Raum gebracht, in der sich ihr Kommunikator und zwei weitere Soldaten befinden. Einer der beiden - Lieutenant Pell hält den Kommunikator in der Hand und fragt, ob dieses Gerät Archer gehört. Er möchte gern wissen, um was es sich handelt. Die beiden stellen sich unwissend und werden daraufhin durchsucht. Die Außerirdischen gelangen somit auch in den Besitz eines weiteren Kommunikators, zweier Scanner und - was am schlimmsten ist - einer Phasenpistole. Pell wüsste gern, von welcher Art die Waffe ist. Da er keine Antworten erhält, befiehlt er einen seiner Soldaten General Gosis ein Kommunique zukommen zu lassen, in dem es heißt, dass sie den Beweis für feindliche Spione gefunden haben. Er möchte die beiden einsperren und seine Männer sollen alamiert werden. Pell ist sicher, dass die beiden Spione ihre Freunde und die Allianz für eine lange Zeit nicht mehr sehen werden.

General Gosis entdeckt etwas Merkwürdiges an Archer. Auf der Brücke der Enterprise wird Trip langsam nervös, da sich die beiden noch nicht gemeldet haben. Hoshi schlägt vor, den Kommunikator anzurufen, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. T'Pol möchte dieses Risiko eingehen. Auf ihren Ruf hin meldet sich jedoch niemand. Hoshi konnte das Signal zurückverfolgen. Der Kommunikator ist nun mehr als 30 Kilometer von der Taverne entfernt. Das Shuttle steht noch immer am gleichen Ort. Trip weiß, dass die beiden nie so schnell zu Fuß gewesen sein können und wenn sie ihren Plan geändert hätten, wüssten sie Bescheid. T'Pol möchte, dass Hoshi die Lebenszeichen der beiden sucht, auch wenn dies unheimlich schwierig aus dieser Entfernung wird.
Archer und Reed befinden sich inzwischen in einem Hochsicherheitsgefängnis in einer gemeinsamen Zelle. Reed macht sich erneut Vorwürfe, da die Außerirdischen nun bereits zwei Kommunikatoren, die Scanner und sogar seine Phasenpistole haben - ganz zu schweigen von dem Shuttle, das sie noch entdecken könnten. Er zieht es in Erwägung, den Fremden die Wahrheit zu sagen. Archer kann sich jedoch nicht vorstellen, dass irgendwer ihnen glauben würde. Da kommt Lieutenant Pell mit ein paar Wachen zu den beiden. Sie sollen ihm folgen.
General Gosis wartet bereits mit den Gegenständen von der Enterprise auf sie. Er möchte gern wissen, wer von den beiden der Captain ist. Als er den Kommunikator untersuchte, meldete sich plötzlich jemanden namens T'Pol, die sich Sorgen um das Wohlergehen des Captains machte. Gosis möchte nur wissen, wen sie versucht hat, zu kontaktieren. Archer gesteht, dass er der Captain ist. Gosis findet, dass die Allianz immer hoffnungsloser wird, wenn sie bereits militärische Offiziere als Spione einsetzt. Archer versucht zu erklären, dass sie nicht Teil des Militärs sind, doch Gosis kann nicht glauben, dass er der Captain eines Vergnügungsschiffes ist. Er möchte wissen, welche Frequenz und Reichweite der Kommunikator hat, wie der Scanner funktioniert - doch er erhält keine Antworten. Da schlägt Pell Archer ins Gesicht. Gosis erklärt, dass seine Vorgesetzte Antworten erwarten und dass sie als Offiziere das verstehen müssten. Er möchte sie nicht verletzen aber er braucht sie, damit sie kooperieren. Doch Archer kann ihm nicht helfen. Gosis weiß, dass die beiden heute morgen in der Stadt bei der Rede von Kanzler Koltary waren. Wollten sie etwa die Sicherheitsvorkehrungen beobachten? Oder waren sie für ein Attentat hier? Die Allianz beansprucht schon lang die Stadt und der Kanzler wäre ein verlockendes Ziel. Archer meint, dass sie Besucher sind, keine Spione. Gosis will wissen, wo T'Pol ist - keine Antwort. Da schlägt Pell Archer von seinem Stuhl. Als Reed ihm zu Hilfe eilen möchte, wird er von den Wachen brutalst mit einem Gewehr niedergeschlagen. Als man die beiden wieder auf die Stühle setzt, bemerkt Gosis, dass Archer nur ein Make-up trägt um so auszusehen, wie Einheimische. Pell fällt zudem auf, dass das Blut der beiden rot ist. Gosis befiehlt daher, die beiden zu Dr. Temic zu bringen, der sie vollständig untersuchen soll.
Auf der Enterprise konnte Hoshi inzwischen die Lebenszeichen der beiden in einem riesigen Gebäude mit Wachtürmen und Geschützen entdecken - ein Gefängnis. Trip schlägt vor, mit Shuttlepod Two in der Nähe zu landen, die beiden zu retten und schnell wieder zu fliehen. Doch T'Pol befürchtet, dass auch das Rettungsteam gefangen genommen wird und so würde noch mehr Technologie in die Hände der Äußerirdischen geraten. Trip hat aber noch ein Ass im Ärmel. Er schlägt vor, dass sie das Suliban Zellschiff verwenden könnten, das sie von der Helix gestohlen haben und das Tarntechnologie besitzt. Niemand würde sie kommen sehen. Er hat lang daran gearbeitet und ist kurz davor herauszufinden, wie es funktioniert. Wenn er die Tarntechnologie online bringt, könnten sie mitten im Gefängnis landen, die beiden herausholen und niemand würde etwas bemerken. T'Pol ist einverstanden, der Chefingenieur soll sich jedoch beeilen. Travis möchte ihm helfen. Die Subcommander möchte zudem, dass Hoshi alle Kommuniques, die das Gebäude verlassen, abfängt. Somit könnten sie erfahren, was mit Archer und Reed gerade passiert.
Kurz darauf arbeiten Travis und Trip fleißig an dem Suliban Zellschiff. Doch weit gekommen sind sie noch nicht. Obwohl der Energiekonverter arbeitet und scheinbar alle Systeme mit Energie versorgt werden, kann man das Schiff noch immer sehen. Travis soll noch einmal die Hochlaufsequenz starten. Der Fähnrich fände es wesentlich einfacher, wenn es einen Knopf mit dem Namen "Tarnen" geben würde. Da entdeckt Trip etwas und bearbeitet ein Panel mit einem Werkzeug. Eine Druckwelle entsteht, die den Ingenieur einige Meter zurückwirft. Soweit scheint es ihm gut zu gehen. Die Druckwelle hatte aber einige Nebenwirkungen. Alles, was in ihrem Bereich war, ist nun getarnt - auch Trips rechter Unterarm.

Trips Unterarm ist für einige Zeit getarnt. Sofort lässt sich Trip auf der Krankenstation von Phlox untersuchen. Er hat keine Schmerzen, verspürt nur ein kleines Kitzeln. Er kann auch noch alles an seinem rechten Arm bewegen, nur dass es keiner mehr sieht. Phlox' Scanner verrät leider nicht viel. Er vermutet, dass Trip eine intensive Dosis der Partikelstrahlung abbekommen hat, die das Schiff benutzt, um sich zu tarnen. Er denkt, dass sich sein Arm eventuell in einiger Zeit von ganz allein rematerialisiert. Trip soll in einer Stunde noch einmal vorbeischauen, damit er den Fortschritt überprüfen kann. Der Ingenieur fragt sich aber, wie er in der Zwischenzeit arbeiten soll, doch auch dafür hat der Doktor eine Lösung und gibt ihm einen Handschuh. Außerdem soll er sich ein neues Uniform-Oberteil anziehen.
Auf dem Planeten probiert Gosis die Phasenpistole der Gefangenen aus. Er zielt auf einen Container und feuert. Er und Lieutenant Pell sind beeindruckt von der Feuerkraft der Waffe. Pell versteht, dass es sich bei dem Strahl um einen koharenten Energieimpuls gehandelt haben muss. Er hat immer gedacht, dass diese Art von Technologie nur Theorie ist. Gosis vermutet, dass die Allianz diese Theorie in die Praxis umgesetzt haben muss. Pell versucht eine andere Einstellung an der Waffe aus und feuert erneut. Die Feuerkraft ist nun um ein Vielfaches größer, so dass alle von ihnen erschrecken. Gosis ist sicher, dass die Allianz ihre Truppen mit dieser Waffe ausgerüstet hat. Pell soll die Waffe stets unter Verschluss halten und nur Männer an sie heranlassen, denen er vertraut. Da kommt ein erstaunter Dr. Temec zu Gosis. Er hat Röntgenbilder der beiden Gefangenen mitgebracht. Gosis traut seinen Augen nicht. Temec hat nur eine Erklärung, die Gefangenen gehören zu einer anderen Spezies.

Gosis, Dr. Temec und Pell wollen Antworten. Gosis stellt daraufhin Archer und Reed zur Rede. Temec hat festgestellt, dass ihre äußerlichen körperlichen Veränderungen nicht künstlich sind. Im Inneren sind sie noch abnormaler. Ihr Hämoglobin im Blut basiert auf Eisen, ein für sie giftiges Element. Er hat den Test viermal durchgeführt um sicher zu gehen. Gosis wollte nicht glauben, dass sie eventuell von einer anderen Welt stammen, bis er ein Foto erhielt, auf dem man schemenhaft das Shuttle der beiden sieht. Ein Überwachungsflugzeug hat es geschossen und der Pilot berichtete, dass sich das Objekt mit sehr hoher Geschwindigkeit bewegte. Temec möchte wissen, woher die beiden kommen. Gosis weiß, dass ein Schiff von dieser Größe niemals von einem anderen Sternensystem bis hierher gereist sein kann. Man vermutet deshalb ein größeres Schiff in der Nähe, vielleicht sogar im Orbit um den Planeten. Er möchte Archers Befehle wissen. Hat er Kontakt zur Allianz aufgenommen? Doch der schweigt sich zunächst aus und gibt sich als Spion der Allianz aus. Frech behauptet er, dass sein Geheimdienst Gosis unterschätzt hat. Über die Vermutung, dass sie Außerirdische sein sollen, kann er nur lachen. Gosis muss desillusionierter sein, als sie gedacht haben. Bei dem Objekt handelt es sich nicht um ein Raumschiff sondern um ein hoch experimentelles Flugzeug. Sie haben das Territorium bereits seit Monaten überwacht. Die Hülle des Flugzeugs besteht aus einer Legierung, die Gosis' Ortungsgeräte nicht aufspüren können. Ihre biologischen Anomalien begründet Reed mit genetischer Verbesserung. Er gibt vor, dass ihr Immunsystem resistent gegenüber chemischen und biologischen Waffen ist. Ihre inneren Organe wurden verändert, um das Zellwachstum um 30% zu steigern. Deshalb heilen ihre Wunden auch schneller. Gosis will wissen, wieviele es von ihnen gibt. Archer erklärt, dass sie Prototypen sind - sie sind die einzigen, genau wie ihre Waffen. Gosis lässt die beiden wieder einsperren. Für Temec ist diese Erklärung unglaubwürdig und Pell vermutet, dass die Allianz bereits tausende von solchen Soldaten hat. Gosis möchte überprüfen, was sie erfahren haben, doch Temec hat bereits jeden vorstellbaren Test durchgeführt. Wenn er aber die Organe aus den beiden entnehmen könnte, wäre eine detailliertere Untersuchung möglich. Gosis setzt deshalb die Exekution der beiden an, Pell soll sie durchführen, der General will sie selbst informieren.

Trip versucht den Tarnmechanismus des Zellschiffes zu aktivieren. Auf der Enterprise empfängt Hoshi eine weitere Nachricht, die von Gosis an den Kanzler gesendet wird. Er berichtet, dass er zwei feindliche Spione gefangen genommen hat. Sie sollen gehängt werden.
Trip und Travis arbeiten weiterhin fieberhaft an dem Zellschiff. Von Tuckers Hand fehlt bisher noch jegliche Spur. Der Fähnrich fände solch eine getarnte Hand sehr nützlich in einem Poker-Spiel und Trip sieht sich schon als Weltklasse-Magier. Selbst Popcorn ließe sich damit bei einem der Filmabende leicht von seinem Nachbarn stehlen. Trip will es noch einmal versuchen und verlässt das Schiff. Travis begibt sich ans Steuer und schaltet die Tarnung ein. Das Schiff beginnt zu verschwimmen, aber als Tarnung kann man das noch nicht bezeichnen. Der Tarngenerator arbeitet aber bereits bei 110%. Tucker möchte deshalb mehr Energie von den Warprelais abziehen. Subcommander T'Pol kommt zu den beiden. Sie möchte wissen, wie schnell sie aufbrechen können. Sie haben keine Zeit mehr. Archer und Reed sollen in weniger als zwei Stunden hingerichtet werden. Tucker möchte auf den Weg hinunter weiter an der Tarnung arbeiten. Auch wenn sie nicht unsichtbar sind, kann diese Schiff mehr vertragen als eines ihrer Shuttles. T'Pol befiehlt, den Start vorzubereiten.
Im Gefängnis macht sich bei den beiden Gefangenen Verzweiflung breit. Archer weiß, dass sie es niemals bis zum Shuttle schaffen würden, selbst wenn sie aus dem Gelände entkommen könnten. Sie würden sofort erkannt werden. Er fand Malcolms Geschichte von den genetischen Verbesserungen sehr kreativ. Das lässt sie so wie die Suliban dastehen. Improvisation war aber noch nie Reeds Stärke. Der Taktische Offizier fragt sich, was die Enterprise tun wird, nachdem sie exekutiert wurden. So wie Archer T'Pol kennt, wird sie keine Beweise hinterlassen wollen. Es wird einige Zeit dauern, aber sie wird einen Weg finden, alle Dinge wieder zu beschaffen, auch ihre Überreste. Reed findet es ironisch, dass sie ihre Leben opfern um Leute zu beschützen, die sie töten wollen. Archer ist sich aber sicher, dass nicht alle auf dem Planeten so sind. Reed hat keine Angst vor dem Tod. Archer fragt sich aber, was wäre, wenn sie ihnen die Wahrheit sagen würden. Reed kann sich nicht vorstellen, dass die Fremden ihnen glauben würden. Archer möchte dem Kanzler das Shuttle zeigen, ihn auf die Enterprise mitnehmen und ihm dort einen großen Empfang in der Messe des Captains bereiten. Sie würden sich dann über diese Situation wahrscheinlich totlachen. Archer hat viele Lektionen über kulturelle Beeinflussung gehabt. T'Pol hat jedoch nie etwas von Opferung von Crewmitgliedern erwähnt, um sie zu verhindern. Reed könnte sich sogar vorstellen, dass sie dieser Welt Gutes tun, wenn sie die Wahrheit sagen. Man muss sich nur den ersten Kontakt der Vulkanier mit der Erde ansehen. Archer weiß aber, dass dies anders war. Die Leute auf diesem Planeten haben noch nicht einmal das Atom gespalten. Die Vulkanier haben gewartet, bis die Menschen bereit waren - bis sie die Fähigkeit entwickelt hatten, zu anderen Sternen zu reisen. Der Captain weiß deshalb, dass sie das Richtige tun. Ihm tut es leid, dass Malcolm wohl nie die Chance erhalten wird, einen Bericht über diese Kultur zu schreiben. Reed hat aber noch Hoffnung, dass es vielleicht doch noch passieren könnte. Er erwartet jeden Moment ein Rettungsteam, das durch eine der Türen kommt.

Das Zellschiff wird von Flugzeugen beschossen. Das Suliban Zellschiff startet von der Enterprise mit T'Pol, Trip und Mayweather an Bord. Sofort wird die Tarnung aktiviert. In weniger als zwei Minuten wird man in der Reichweite der Beobachtungstürme sein.
In der Gefangenenanstalt werden Archer und Reed von Pell geholt. Ihnen werden Handfesseln angelegt und sie werden mit Waffen abgeführt.
An Bord des Zellschiffes gibt es leichte Probleme mit dem Tarnungsgenerator. Mitten in der Atmosphäre des Planeten wird das Schiff sichtbar. Die Warprelais sind offline gegangen. Obwohl man von allen sekundären Systemen Energie abgezogen hat, funktioniert die Tarnung nicht mehr. Das Schiff muss sich beim Start selbst rekonfiguriert haben. Dem Zellschiff nähern sich mehrere Flugzeuge auf einem Abfangkurs.
Im Gefängnishof testen Soldaten die Hinrichtungsstätte. Alles scheint zu funktionieren. Man bringt Archer und Reed heraus. Gosis wartet bereits auf sie.
Das Zellschiff wird währendessen von drei Flugzeugen beschossen. Trip versucht den Tarnmechanismus im Inneren wieder zum Laufen zu bringen, was nicht ganz einfach ist, wenn um einen herum wild geschossen wird. Es gelingt Commander Tucker jedoch das Tarnsystem wieder zu aktivieren.

Malcolm Reed und Jonathan Archer sollen gehängt werden. Archer versucht sich ein letztes Mal für Reed einzusetzen. Er erklärt Gosis, dass Malcom alles über die Allianz weiß, deren wissenschaftliche Projekte, Waffen. Gosis muss ihn nicht töten. Doch der hat seine Entscheidung längst getroffen. Man bringt die beiden Gefangenen zum Galgen und legt ihnen die Schlingen fest um den Hals. Da ertönt ein seltsames Geräusch im Gefängnishof. Staub wird aufgewirbelt. Wie aus dem Nichts erscheint ein Arm in Sternenflottenuniform, der eine Phasenpistole hält und das Feuer eröffnet. Nachdem bereits zwei außerirdische Soldaten gefallen sind, gehen die anderen in Deckung. Trip und T'Pol springen aus dem getarnten Zellschiff. Während sie sich gegen die Soldaten verteidigen, schneiden sie Archer und Reed los. Bevor sie jedoch abfliegen können, müssen sie ihr Equipment zurückholen. Eine heftige Schießerei beginnt. Dem Außenteam gelingt es aber, einen Soldaten nach dem anderen auszuschalten. Archer kann so in den Verhörraum gelangen und das Equipment sowie alle Akten, die über sie existieren, einsammeln. Unter heftigen Feuerbeschuss gelingt es ihm, zurück zum Zellschiff zu gelangen, wo die anderen bereits auf sie warten. Vor Gosis Augen schließt sich die Luke des Schiffs und ist damit wieder vollständig verschwunden. Er kann nur noch hören, wie das Schiff startet. Travis möchte den Captain zum Shuttle bringen, das noch an der gleichen Stelle steht, wo es zurückgelassen wurde. Als Archer nervös nach etwas sucht, holt Reed das vermisste Stück hervor - einen Scanner.
Wenig später sind alle wieder heil auf der Enterprise zurück. T'Pol besucht den Captain in seinem Bereitschaftsraum. Sie hat die Region vor ihnen gescannt und einen Blauen Riesen-Cluster drei Lichtjahre voraus entdeckt. Es gibt keine bewohnten Planeten. Der Captain lässt Kurs setzen und ist beinahe erleichtert, erst einmal keinen ersten Kontakt schließen zu müssen. Er weiß auch, dass die Vulkanierin ein Risiko einging, als sie mit dem Zellschiff landeten. Die Tarnvorrichtung hätte versagen können. T'Pol hat dieses Risiko aber mit einberechnet. Archer ist froh, dass sie dies getan hat. Für ihn ist wichtig, dass sie alles zurück geholt haben: den Kommunikator, die Phasenpistole, das Shuttle. Sie hätten großen Schaden anrichten können, wenn sie nur eines davon zurückgelassen hätten. T'Pol weiß aber, dass sie genügend Schaden in dieser Kultur angerichtet haben. Sie haben die Sichtweise der Soldaten auf die Allianz geändert. Sie glauben nun, ihr Feind ist in der Lage, genetisch verbesserte Soldaten zu erzeugen, von den Partikelwaffen ganz zu schweigen. Und dank des Suliban Schiffes glauben sie womöglich auch, dass die Allianz tarnfähige Flugzeuge besitzt. Man muss keine Technologie zurücklassen, um eine Kultur zu kontaminieren. Bevor T'Pol geht, hat sie noch etwas zu sagen. Der Captain war bereit, sein Leben zu opfern, um diese Kultur zu beschützen. Sie hätte das nicht von ihm erwartet.
Auf der Krankenstation untersucht Dr. Phlox Trips rechten Arm, der fast vollständig wieder zu sehen ist. Es gibt nur noch ein kleines Problem, doch der Doktor findet, dass dies nichts ist. Tucker soll seiner Hand Zeit geben, dann wird auch das kleine Loch verschwinden, das sich mitten auf seiner rechten Handfläche befindet und durch das man hindurchschauen kann.

Cast
Haupdarsteller Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
John Billingsley als Doktor Phlox
Jolene Blalock als Subcommander T'Pol
Dominic Keating als Lieutenant Malcolm Reed
Anthony Montgomery als Fähnrich Travis Mayweather
Linda Park als Fähnrich Hoshi Sato
Connor Trinneer als Commander Charles 'Trip' Tucker 
Gaststars Francis Guinan als Gosis
Tim Kelleher als Pell
Dennis Cockrum als Außerirdischer Barkeeper 
Co-Stars Brian Reddy als Doktor Temec
Jason Waters als Außerirdischer Soldat 
Nicht gelistet Ron Balicki als Außerirdischer Soldat
William Bebow als Außerirdischer Soldat
Solomon Burke, Jr. als Crewman Billy (ENT)
Evan English als Fähnrich Tanner
Aldric Horton als Crewman
Joseph Jagatic als Außerirdischer Soldat
Paul Zies als Außerirdischer Soldat 

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