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Allgemeines
Episodennummer 3x02  Die Anomalie
Jahr 2153 
OriginaltitelAnomaly 
ProduktionsnummerENT 054 
RegieDavid Straiton 
StoryMichael Sussman 
DrehbuchMichael Sussman 
US-Erstausstrahlung17.09.2003 
DE-Erstausstrahlung04.12.2004 

Inhalt

Langinhalt

Der Warp-Reaktor spielt verrückt. Während Archer in seinem Quartier Daten auf seinem Monitor studiert, beginnt Porthos plötzlich zu bellen. Ohne Grund fällt plötzlich ein Buch aus einem Regal.
Im Maschinenraum checkt ein Mitglied des Ingenieursteams den Warpantrieb und erhält die seltsamsten Werte. Trip möchte deshalb ein paar Relais checken.
In der Krankenstation spielen all die kleinen Tierchen des Doktors verrückt, als wüssten sie, dass etwas passieren würde.
Im Speisekasino fliegen plötzlich einige der Teller und sämtliches Besteck an die Decke und bleiben dort hängen, als würden sie von riesigen Magneten angezogen.
Durch die Korridore der Enterprise zieht sich eine merkwürdige Verzerrungswelle, die alles davon katalpultiert, was ihr in den Weg kommt.
Auch über Archers Schreibtisch breitet sich eine Verzerrungswelle aus und schubst seine Kaffeetasse in die Luft, die dort samt verschütteten Kaffee wie in Schwerelosigkeit hängen bleibt. Er wird von T'Pol auf die Brücke gerufen. Von überall auf dem Schiff erhält man Berichte über Anomalien. Das Warpfeld fluktuiert.
Im Maschinenraum ist der gesamte Warpkern von blauen Blitzen umgeben. Trip kann es nicht verstehen, die Plasmarelais scheinen ihre Polarität umgewandelt zu haben. Er versucht deshalb den Reaktor herunterzufahren, doch es funktioniert nicht. Das Schiff verliert die Hauptenergie. Mit Geduld schafft es Tucker daraufhin doch noch, den Warp-Reaktor abzustellen. Die Enterprise stürzt daraufhin aus dem Warp und treibt ohne Antrieb im All.

An Bord des treibenden Schiffes. Reed kann kurze Zeit später die Notenergie wiederherstellen. Die meisten Primärsysteme sind jedoch noch immer offline, darunter auch die Waffen. Auch im Maschinenraum sieht es nicht gut aus. Tucker wird wohl eine Weile brauchen, bis er herausgefunden hat, was passiert ist. Mayweather entdeckt ein Schiff, 8 Millionen Kilometer an Backbord. Es scheint seine Position zu halten, könnte aber auch driften. Hoshi ruft das Schiff, doch deren Transceiver ist offline. Da die Enterprise mit einem Viertel Impuls fliegen kann, nähert man sich dem Schiff. T'Pol entdeckt auf dem Schiff keinerlei Lebenszeichen. Es gibt zudem keine Atmosphäre an Bord und die künstliche Schwerkraft ist auch ausgefallen. Reed entdeckt keinerlei Anzeichen, was mit dem Schiff passiert sein könnte.
Ein Außenteam bestehend aus Archer, Reed und einigen MACOs bereitet sich im Umkleideraum darauf vor, an Bord des fremden Schiffes zu gehen. Unter den Marines ist auch der weibliche Soldat Corporal McKenzie, die schon einmal auf der Jupiter Station war, wo von Zeit zu Zeit die Gravitationspanzerung ausfällt. Sie kennt sich also mit Schwerelosigkeit aus. Segeant Kemper kennt Schwerelosigkeit nur aus Simulationen, genauso Hawkins. Archer rät den Marines vorsichtig zu sein, auf dem außerirdischen Schiff könnte es zu magnetischen Veränderungen kommen. Sie suchen nach allem, was ihnen sagen kann, was mit den Außerirdischen geschehen ist. Reed warnt das Außenteam zudem noch davor, dass es noch Leben auf dem Schiff geben könnte, auch wenn sie keine Lebenszeichen entdecken konnten. Archer befiehlt, die Waffen auf "Betäubung" zu stellen.
Mit Shuttlepod One fliegt das Außenteam zu dem Schiff und dockt kopfüber an einer Luftschleuse an. Kurz darauf ist das Außenteam bereits an Bord. An einigen Wänden entdeckt Reed Spuren von Waffenfeuer. In einem Schrank entdeckt McKenzie die Leiche eines Außerirdischen, der keine äußeren Verletzungen aufweist. Archer will die Brücke suchen. Diese finden sie auch bald. Drei Leichen schweben über den Konsolen der Brücke in Schwerelosigkeit. Reed soll daraufhin alles von einer Station herunterladen, was er kann.
Zurück an Bord der Enterprise, berichtet Archer T'Pol, dass sie 17 Leichen an Bord entdeckt haben. Die meisten sind gestorben, als das Lebenserhaltungssystem versagte. Die anderen wurden von Partikelwaffen getötet. Die Vulkanierin berichtet, dass Fähnrich Sato den Transceiver wieder online gebracht hat. Ansonsten konnten sie noch nichts weiter reparieren. Der Captain ruft deshalb Mayweather und befiehlt ihm, den vorherigen Kurs wieder aufzunehmen. T'Pol ist zwar der Meinung, dass sie erst alle Reparaturarbeiten beenden sollten, bevor sie tiefer in die Ausdehnung fliegen, doch Archer befürchtet, dass die Angreifer des Schiffes noch immer in der Nähe sein könnten. Sie müssen die Arbeiten unterwegs erledigen. Reed konnte einige Daten von der Brücke des außerirdischen Schiffes herunterladen, T'Pol soll sie untersuchen.

Die Enterprise wird ausgeraubt. Im Maschinenraum versucht die Ingenieurscrew den Warpreaktor wieder zu aktivieren. Trip befiehlt, die Intermix-Rate im Auge zu behalten. Zunächst sieht alles gut aus, doch bei 40 Prozent zucken erneut rund um den Reaktor blaue Energieblitze. Tucker muss Archer deshalb sagen, dass es ganz schön schwierig ist, in dieser Gegend ein stabiles Warpfeld zu erzeugen, da die Physik nicht mitspielt. Die Cochrane-Gleichung ist hier nicht konstant. Es gibt Probleme mit den Quantenvariablen. Jedesmal, wenn Trip versucht, dies auszugleichen, geraten die räumlichen Gradienten aus dem Gleichgewicht. Entweder kommen sie weg von diesen Anomalien, oder sie müssen das Buch über Warptheorie neu schreiben. Und niemand muss Archer sagen, wie lange Zefram Cochrane bei seinen ersten Versuchen brauchte. Die Waffen sollten aber in ein bis zwei Stunden wieder funktionieren. Archer will, dass diese die höchste Priorität bekommen. Tucker fragt sich deshalb, ob er über irgendetwas besorgt ist und wünscht sich, Isaac Newton wäre da.
Als der Captain in sein Quartier zurückkehrt, schwebt seine Tasse noch immer über seinen Schreibtisch. Es gelingt ihm aber, sie aus der Luft zu holen, wobei der Kaffe selbst weiter in der Luft stehen bleibt.
Kurz darauf nähert sich der Enterprise ein außerirdisches Schiff. Es lädt sofort die Waffen. Da die Waffen der Enterprise noch nicht einsatzbereit sind und selbst die Hüllenpanzerung nicht funktioniert, scheint es hoffnungslos für die Enterprise. Hoshi erhält keine Antwort von dem Schiff.
Anstatt zu feuern, beamt ein Enter-Trupp auf das Schiff, zunächst in den Maschinenraum. Mit den Ingenieuren dort wird kurzer Prozess gemacht. Die Angreifer brauchen nicht lange zu suchen, bis sie ihre Beute gefunden haben: gut gefüllte Antimateriebehälter. Der nächste Trupp taucht in einem der Frachträume auf. Dort nimmt man sich auch des einen Crewman an und versieht die Container mit Musterverstärker, so dass diese ohne Probleme weggebeamt werden können. auch die Waffenschränke in der Waffenkammer werden ausgeräumt. Dort sind die Eindringlinge aber nicht ungestört, da Corporal Hawkins, Reed und Archer persönlich dort auftauchen, und das Feuer eröffnen. Als Hawkins sie mit einer Handgranate angreifen will, beamen die Fremden von Bord. An einer Konsole kann Reed feststellen, dass sich noch zwei Eindringlinge in Frachtraum 2 und vier im Maschinenraum befinden. Malcolm soll mit einem weiteren MACO deshalb Trip im Maschinenraum helfen, Archer nimmt Hawkins mit in den Frachtraum.
Im Maschinenraum werden ganze Ladungen an Treibstoff von Bord gebeamt. Einer der Eindringlinge namens Orgoth beginnt, die Datenbank der Enterprise in sein PADD zu übertragen. T'Pol gibt auf der Brücke den Befehl, ihn auszusperren. Vorsichtig schleicht sich Trip auf dem Warpreaktor an Orgoth heran. Es gelingt ihm, ihn mit einem Werkzeug niederzuschlagen. Die drei anderen Eindringlinge eröffnen sofort das Feuer. Schnell rennt Tucker zur Konsole am Warp-Reaktor und fährt diesen hoch. Sofort gibt es wieder starke Entladungen rings um den Reaktor, die Eindringlinge sitzen in der Falle. Gerade als Reed und sein MACO-Gehilfe eintreffen, beamen die Außerirdischen von Bord und lassen Orgoth zurück. Trip kann den Reaktor wieder abstellen.
Als Archer und Hawkins im Frachtraum eintreffen, ist dieser bis auf den letzten Container ausgeräumt.
Sofort tritt das außerirdische Schiff die Flucht an und lässt die ausgeraubte Enterprise treibend liegend.

Archer verhört Orgoth. In der Krankenstation hat der Doktor daraufhin alle Hände voll zu tun, die verletzten Crewmitglieder zu versorgen. Die meisten Patienten sind stabil, können mit Inaprovaline behandelt werden, leiden aber unter schweren Disruptorverbrennungen. Da während des Angriffs die Imaging-Kammer beschädigt wurde, kann er die Hautverbrennungen nicht behandeln. Er bittet deshalb um ein Reparaturteam. Hinter einem Vorhang muss Archer das erste Opfer der Delphic Ausdehnung entdecken - Crewman Fuller. Phlox hat alles getan, was in seiner Macht stand, es hat nicht geholfen. Orgoth hat einige kleine innere Verletzungen, er steht unter ständiger Überwachung. Archer will aber nur, dass er in eine Zelle gesperrt wird. Der Doktor kennt sogar die Spezies des Außerirdischen. Es ist ein Osaarianer und er stammt ursprünglich nicht aus der Ausdehnung.
Vor der Krankenstation wartet bereits Trip auf den Captain. Die Piraten haben drei photonische Torpedos gestohlen, einen Schrank voller Plasmagewehre und die Nahrungsvorräte sind auch verschwunden. Frachtraum 2 wurde vollkommen leergeräumt, doch das ist noch nicht einmal das schlimmste. Sie haben all ihre Antimaterie-Vorratsbehälter gestohlen. Sie haben nur noch die Antimaterie, die sich im Hauptreaktor befindet. Das reicht vielleicht geradeso für einen Monat, danach haben sie keinen Sprit mehr.
T'Pol hat Archer einen Bericht aus der vulkanischen Datenbank über die Osaarianer gebracht, der nicht sehr aufschlussreich ist. Sie haben eine riesige Handelsflotte, aber es gibt keine Berichte über Piraterie. Man hat bis jetzt auch kein Glück gehabt, ihr Schiff zu orten, denn die Piraten haben ihre Ionenspur, die das Schiff hinterlässt, maskiert. Da sie ziemlich gut als Piraten waren, soll T'Pol weitersuchen. Der Vulkanierin ist aufgefallen, dass die Waffen und der Antrieb des fremden Schiffes angepasst wurden, um die Auswirkungen der Anomalien zu kompensieren. Wenn sie gefährlich sind, sollten sie andere Alternativen in Erwägung ziehen. Der Captain will aber nicht warten, bis ihnen die Antimaterie ausgeht. T'Pol wollte nur damit sagen, dass sie ihre Vorräte woanders wieder auffüllen könnten, doch das will Archer nicht hören.
Der Captain besucht daraufhin Orgoth in seiner Gefängniszelle. Archer verlangt dass er aufsteht, da es einen Toten in seiner Crew zu beklagen gibt. Orgoth hat ihn zwar nicht getötet, aber einer seiner Freunde und Archer hat nur ihn in seiner Zelle. Er verlangt, dass er ihm hilft, sein Schiff zu finden. Er lässt ihn auch gehen, wenn er alle Vorräte wieder zurück an Bord hat. Orgoth warnt ihn aber, wenn sich die Enterprise seinem Schiff auch nur nähert, wird es mehr als nur einen Toten geben. Er kann Archer nicht helfen. Selbst wenn er könnte ist sein Captain nicht daran interessiert, ihn zurückzuholen. Nicht nachdem er Archer verraten hat, wo man sein Schiff findet. Archer rät ihm, dieses Risiko einzugehen, denn die Alternative sieht weitaus weniger angenehm aus. Doch Orgoth sieht es dem Captain an, dass er nicht der Typ zum Foltern anderer ist. Er und seine Crewmitglieder sind viel zu zivilisiert für das - zu moralisch. Archer will zurück haben, was ihm gestohlen wurde. Es steht zuviel auf dem Spiel, dass seine Moralität ihm stehen könnte. Orgoth erkennt, dass der Captain neu in der Ausdehnung ist. Sonst wäre die Schiffshülle längst mit Trellium-D isoliert. Er fragt, ob er überhaupt eine Ahnung davon haben könnte, was eine räumliche Verzerrung mit einem Schiff hier anrichten kann, das nicht mit Trellium-D isoliert ist. Was sie mit den Leuten in dem Schiff anrichten kann, sieht man an seinem entstellten Gesicht. Archer interessiert eher, wie man die Ionenspur maskiert hat. Orgoth meint, dass sein Captain ein sehr cleverer Mann ist, und das muss er auch sein. Wenn man gezwungen ist, andere Schiffe zu überfallen, muss man clever sein. Man muss wissen, wie man sich versteckt. Sie sind zur Piraterie gezwungen. Als sie in diese Ausdehnung kamen, waren sie nicht anders wie Archer. Zwei Handelsschiffe, die nach Handelsrouten gesucht haben. Dann traf sie die erste Verzerrung. Sie entschieden sich, nach Hause zurückzukehren, aber der Perimeter, die thermalen Barrierewolken durch die man hereingekommen war, ließen sie nicht mehr heraus. Eines ihrer Schiff wurde bei diesem Versuch zerstört. Nach weiteren Begegnungen mit diesen Anomalien dauerte es nicht lange, bis sie zu Jägern wurden. Diese Sektion der Ausdehnung schien ideal für die Jagd zu sein. Wenn ein Schiff durch die räumlichen Verzerrungen liegen bleibt wird es zu einem leichten Ziel. Ihr Captain sagte ihnen, dass niemand verletzt wird, und das taten sie auch nicht. Zumindest nicht am Anfang. Es braucht Zeit, um ohne Reue zu töten. Er weiß, dass Archer nicht zum Töten oder Foltern bereit ist. Noch nicht. Der Captain macht ihm aber klar, dass er bereit ist, alles zu tun, um sein Schiff zu finden. Und wenn das bedeutet, dass er Gewissensbisse bekommt, dann wird das etwas sein, womit er leben kann. Orgoth soll darüber nachdenken.

Die Enterprise stößt auf eine Sphäre. Zurück auf der Brücke berichtet T'Pol dem Captain, dass sie noch einmal die Daten untersucht hat, die sie von dem gestrandeten Schiff haben. Sie haben anscheinend auch nach den Osaarianern gesucht. Sie haben einen Weg gefunden, ihre Sensoren zu modifizieren, um die Ionenspur sichtbar zu machen. Ihr Lebenserhaltungssystem versagte aber, bevor sie die Chance hatten, zu suchen. Fähnrich Mayweather hat inzwischen die Daten für die Anpassungen erhalten. Sie berichtet weiter, dass die Hüllenpanzerung wieder funktioniert, die Phasenkanonen funktioneren in etwa einer Stunde wieder. Lietenant Reed hat immer noch Probleme, das Zielsystem der Torpedos zu modifizieren, um die Auswirkungen der Anomalien zu kompensieren. Archer macht sich deshalb auf den Weg in die Waffenkammer.
Spät in der Nacht kommt Reed zu Commander Tucker in das Speisekasino und bestellt sich einen heißen, schwarzen Tee. Trip grübelt über unzählige Formeln um den Antrieb anzupassen. Er glaubt nicht, dass er so schnell einen Nobel Preis dafür einheimsen wird. Malcolm schlägt ihm deshalb vor, sich ein paar Stunden auszuruhen. Doch der Commander kann noch immer nicht gut schlafen. T'Pol hat versucht, ihm zu helfen und hat ihm gezeigt, wie man seine Neuralknoten stimuliert. Reed und Archer haben es geschafft, dass Zielsystem der Torpedos wieder online zu bringen, er braucht aber noch etwas Zeit für die hinteren Torpedowerfer. Crewman Fuller kannte diese Torpedosysteme besser als alle anderen. Er wird schwer zu ersetzen sein. Wenn er bedenkt, wievielen feindlich gesinnten Spezies sie begegnet sind, ist es fast ein Wunder, dass sie nicht noch mehr Leute verloren haben. Trip zweifelt, dass Fuller der letzte gewesen sein wird. Jede Spezies, die sie in letzter Zeit treffen, scheint es auf sie abgesehen zu haben, als hätten sie ein riesiges Fadenkreuz auf der Hülle. Reed fragt, ob sie deshalb lieber umdrehen sollten und zur Erde zurückkehren sollten. Doch alles, was Tucker sagen wollte, ist, dass diese Mission, sei sie nun erfolgreich oder nicht, die ganze Zeit wie ein Himmelfahrtskommando aussieht.
"Captains Starlog, Nachtrag. Wir haben die osaarianische Ionenspur in den letzten vier Stunden verfolgt. Es gibt noch immer kein Anzeichen von ihnen."
Mayweather entdeckt, dass die Spur etwa 20000 Kilometer vor ihnen endet. Es gibt kein Anzeichen von dem Schiff. T'Pol entdeckt, dass die Spur nach etwa 70000 Kilometer wieder weitergeht. Archer holt die Spur auf den Schirm. Sie scheint mitten im Raum zu enden, und geht an anderer Stelle in anderer Richtung weiter. T'Pol vermutet, dass die Ionen von stellaren Winden auseinandergetrieben wurden, doch es gibt keinerlei übriggebliebene Partikel. Reed entdeckt, dass die Partikel-Zefallsraten der beiden Spuren nicht übereinstimmen. Die erste Spur ist mindest neun Stunden alt, während die andere vor weniger als einer Stunde hinterlassen wurde. Archer lässt die Waffen online bringen und das Schiff zum Ende der ersten Spur fliegen. Dort wird es plötzlich recht holprig obwohl auf den Sensoren nichts zu erkennen ist. Die NX-01 verschwindet daraufhin in einer Art Tarnfeld. Alle Energiesysteme an Bord fluktuieren. Die vordere Panzerung fällt aus. An der äußeren Hülle bilden sich Mikrofrakturen. Archer befiehlt jedoch weiterzufliegen während einige Verzerrungswellen über die Wände der Brücke gleiten. Kurz darauf verlässt das Schiff das Tarnfeld wieder und die Enterprise bekommt ein merkwürdiges Objekt auf dem Schirm zu sehen: Eine riesige, metallene Sphäre mit ungefähr 19 Kilometern Durchmesser. Selbst T'Pol hat so etwas noch nie gesehen. Die Sphäre wurde komplett aus einer einzigen Legierung gebaut. Archer will näher heran fliegen.

Die Crew findet die Vorräte wieder Reed registriert ein enormes Tarnfeld um die Sphäre herum. Wer immer sie auch gebaut hat, hat alles unternommen, um sie zu verstecken. Den Ionenspuren zufolge verbrachten die Osaarianer acht Stunden hier. Archer will herausfinden, wieso. T'Pol kann das Innere der Sphäre nicht scannen, da die Sensoren abgewehrt werden. Der Captain möchte deshalb nach so etwas wie einem Eingang suchen.
Ein wenig später entdeckt T'Pol so etwas wie ein Portal. Hoshi holt es auf den Schirm. Die Tore bestehen aus Poly-Duranium, das gleiche Metall, wie die Hülle der Osaarianer. Die Enterprise würde nicht durch dieses Portal passen, deshalb lässt Archer ein Shuttlepod vorbereiten.
Das Shuttle startet ein wenig später mit Archer, Reed, Mayweather, Kemper, McKenzie und Hawkins an Bord. Reed entdeckt einen Schließmechanismus des Portals. Archer feuert mit einem Phaser darauf. Daraufhin bekommt Reed Kontakt mit dem Systemen des Portals und kann es öffnen. Mayweather registriert keinerlei Schiffe im Inneren. Deshalb beschließt Archer, hineinzufliegen. Im Inneren der Sphäre befinden sich riesige Verstrebungen, die von einem Ende zum anderen gehen. Einige davon scheinen so etwas wie Reaktoren zu sein, denn sie leuchten hellblau. Zudem gibt es mehrer Plattformen. Die Energie im inneren der Sphäre genügt, um dutzende Städte mit Strom zu versorgen. Sie entdecken ein Modul auf einer der Plattformen, in dem es eine atembare Atmosphäre gibt. Mayweather fliegt deshalb eine Andockstelle an.
Es dauert nicht lange, da haben sie den Eingang des Modules aufgeschweist und können ungestört hineingehen. Es ist ein Raum voller Frachtgut von den verschiedensten Schiffen - zweifellos das Lager der Osaarianer. Sofort macht man sich auf die Suche nach den Vorräten der Enterprise. Reed entdeckt eine riesige Kiste voller Schaftbolzen und gleich daneben findet er eine aufgebrauchte Notration der Sternenflotte. Archer geht etwas ungestühmer zur Sache und schmeist einige der Kisten hin und her. Da meldet sich Travis bei ihm. Er hat ein Terminal gefunden. Er ist ziemlich sicher, dass es sich um ein Frachtverzeichnis handelt. Er kann es bloß nicht richtig entziffern. Er soll es deshalb herunterladen und an Hoshi schicken. Außerdem soll er T'Pol ausrichten, dass sie ein weiteres Suchteam benötigen. Eifrig sucht das Außenteam weiter in allen Kanistern und Containern.
Auf der NX-01 hat Hoshi das Frachtverzeichnis der Sphäre erhalten und versucht, einige der Symbole zu übersetzen.
Schon kurz darauf finden Kemper und Mayweather ein paar Container aus dem Maschinenraum und einige Kapseln mit Antimaterie. Von nun an geht es nur noch aufwärts. Container für Container wird zurück auf die NX-01 gebeamt und so langsam füllt sich Frachtraum 2 wieder. Auch in der Krankenstation funktioniert die Imaging-Kammer wieder. Da kommt Trip zu dem Doktor. Er hat sich das rechte Handgelenk verbrannt, als er die Deuterium-Injektoren neu installieren wollte. Es ist eine Verbrennung zweiten Grades. Trip hätte schwören können, dass der Injektor depolarisiert war. Er schätzt, dass er ein wenig unaufmerksam war. Kein Wunder, er hat nur eine einzige Stunde in der letzten Nacht geschlafen. Den Doktor überrascht es, dass die Neuralpressur nicht hilft. T'Pol hat ihm gesagt, die erste Behandlung verlief erfolgreich. Tucker muss gestehen, dass es nur diese eine Sitzung gab, sie beide hatten nur wenig Zeit in den letzten Tagen. Phlox zweifelt aber, dass dies der Grund ist. Die vulkanische Neuralpressur erfordert ein hohes Maß an Intimität. Er kann verstehen, wenn sich Trip dabei nicht wohlfühlt. Trip fühlt sich dabei nicht unwohl, er muss sich nur überwinden, eine Nacht bei T'Pol zu verbringen. Er fragt deshalb den Doktor, ob er ihm nicht einfach eine weitere Injektion verabreichen könnte, denn die schalten ihn aus wie eine Glühbirne. Phlox erklärt aber, dass sie nicht für eine langandauernde Behandlung gedacht sind. Er hat aber eine Alternative, die helfen könnte: Aldeberanische Schlammwürmer. Trip muss nur eine Stunde bevor er zu Bett geht einen auf seinen Brustkorb und einen anderen auf seinen Hintern legen. Ihre Exkremente wirken wie ein natürliches Sedativum. Er sollte aber nicht auf seinem Rücken schlafen. Wenn er sich umdreht, könnte er sie verärgern. Plötzlich klingt eine Stunde mit T'Pol für Tucker gar nicht mehr so schlimm.

Archer will endlich Antworten von Orgoth T'Pol meldet Archer in seinem Bereitschaftsraum, dass das Suchteam nahezu 80% der Antimaterie wiedergefunden hat. Man sucht nach dem Rest. Der Captain vermutet, dass sie bereits für den Reaktor des osaarianischen Schiffes eingesetzt wird. Fast alle Waffen wurden auch wiedergefunden. Trip wird den Warpantrieb in den nächsten 30 Minuten wieder online haben. Archer möchte, dass sich die Außenteams beeilen. Er möchte sofort auf Warp gehen, wenn sie zurück sind. T'Pol hat mit Quantenscans herausgefunden, dass die Sphäre nahezu 1000 Jahre alt ist. Sie enthält sieben Fusionsreaktoren, jeder von ihnen ist beinahe 12 Kilometer lang. Nur drei davon sind noch in Betrieb. Diese Sphäre emittiert riesige Mengen gravimetrischer Energie. Sie könnte etwas mit den räumlichen Verzerrungen zu tun haben. Hoshi meldet sich bei den beiden und möchte, dass Archer in den Besprechungsraum kommt.
Der Fähnrich hat das Frachtverzeichnis übersetzt und ist auf etwas interessantes gestoßen. Sie hat einige Markierungen auf einem Frachtstück entdeckt, die sie schon einmal gesehen hat, und zwar auf einem Teil der Xindi-Sonde, die auf die Erde gestürzt ist. Mindestens drei der Symbole stimmen komplett überein.
Wütend und in Rage kehrt Archer zu den Gefängniszellen zurück. Er weiß nun, dass Orgoths Schiff ein Xindi-Schiff angegriffen hat. Er will alles über die Xindi wissen, was er ihm sagen kann. Doch der Außerirdische kann sich an keine Spezies dieses Namens erinnern. Archer weiß aber, das er lügt. Laut dem Verzeichnis hat sein Schiff die Xindi erst vor zwei Wochen angegriffen. Orgoth meint, dass es nur ein kleines Schiff war, dass keine Chance hatte. Sie leisteten Widerstand. Sie hatten keine Wahl und mussten es zerstören. Archer will wissen, woher die Xindi kamen, doch die Piraten haben besseres zu tun, als sich mit ihren Feinden vorher bekannt zu machen. Er kann sich auch nicht erinnern, wie sie ausgesehen haben. Da reicht es Archer. Er öffnet die Zelle, schnappt sich Orgoth und hält ihm eine Waffe an den Kopf. Doch das überzeugt den Außerirdischen wenig, da er weiß, dass Archer zu zivilisiert ist. Der will ihm aber das Gegenteil beweisen. Mit der Waffe am Kopf führt er Orgoth aus der Zelle, vorbei an erstaunten Crewmitgliedern zu einer Luftschleuse. Er steckt den Fremden hinein und stellt die Dekompression so ein, dass die Schleuse eine halbe Atmosphäre pro Minute verliert. Doch Orgoth redet nicht. Deshalb beschleunigt Archer den Vorgang, so dass ihm in 40 Sekunden die Luft ausgeht. Sofort ringt Orgoth nach Luft. Reed und die Zellenwache kommen hinzu und sind überrascht von der Überreaktion des Captains. Archer fragt, ob sich Orgoth nun vielleicht besser erinnern kann. Ohne Luft kann dieser nur noch mit letzter Kraft nicken, bevor er zusammenbricht. Da setzt Archer die Schleuse wieder unter Druck. Der Außerirdische stürzt völlig geschockt aus der Schleuse und Archer lässt ihn sofort zurück in seine Zelle bringen.

Hoshi lädt die Xindi-Datenbank herunter Es dauert auch nicht lange, da kommt etwas durch das Tarnfeld. Archer lässt das Schiff in Position fliegen. Aus dem Tarnfeld kommen tatsächlich die Osaarianer, die sofort von der NX-01 mit photonischen Torpedos beschossen werden. Der Captain lässt das Schiff rufen und erklärt, dass seine Waffen wieder online sind. Sie sind unterlegen und sollen sich deshalb ergeben. Das beeindruckt die Osaarianer aber wenig, die ebenfalls das Feuer eröffnen und die Flucht ergreifen. Travis soll hinterherfliegen und Hoshi alles für den Datenbank-Download vorbereiten. Das außerirdische Schiff fliegt zurück in das Tarnfeld - die NX-01 bleibt dran. Als Mayweather nahe genug herangeflogen ist, kann Fähnrich Sato sich in den fremden Computer einhacken. Bis jetzt kann sie aber nicht die Xindi-Datenbank finden. Sie verliert den Kontakt, als die Enterprise wieder zurückfällt. Travis kompensiert dies, indem er aufholt. Die vordere Hüllenpanzerung fällt daraufhin aus. Hoshi gelingt es, die Datenbank zu finden, sie braucht einige Minuten, um die Datenbank herunterzuladen. Wieder wird die Enterprise getroffen. Es gibt eine Hüllenfraktur auf dem E-Deck, Sektion 14. Man verliert die Atmosphäre dort. Archer lässt die Notfallschotts schließen. Da sich der Impulsantrieb destabilisiert, verliert Hoshi erneut den Kontakt. Travis schlägt vor, aus dem Tarnfeld wieder herauszufliegen. Der Captain lässt die Enterprise deshalb zurück zur Sphäre fliegen. Die Osaarianer folgen ihnen jedoch nicht und Hoshi hat noch nicht eimal ein Drittel der Datenbank. Zu wenig für Archer.

Die Enterprise setzen die Osaarianer außer Kraft Er möchte die Außerirdischen wieder hierher locken und lässt die NX-01 zum Portal fliegen und beschießt es mit den vorderen Phasenkanonen mit der geringsten Leistung. Da sich die Osaarianer nicht zeigen, feuert Archer erneut, diesesmal mit stärkerer Feuerkraft, so dass das Portal aufgesprengt wird. Das holt die Piraten zurück, die mit allem feuern, was sie haben. Man nähert sich dem Schiff wieder auf einen Kilometer und feuert zurück. Hoshi kann weiter die Datenbank herunterladen. Reed kann leider nicht den Antrieb des anderen Schiffes zerstören, ohne den Hauptcomputer mit zu zerstören. Hoshi hat inzwischen 80% heruntergeladen. Durch den verstärkten Angriff fällt die Hüllenpanzerung komplett aus. Die Osaarianer visieren den Reaktor der Enterprise an. Hoshi hat 90% der Datenbank. Das genügt Archer, er gibt Reed den Feuerbefehl. Dieser zerstört mit zwei Torpedos den Antrieb des fremden Schiffes, das daraufhin über die Oberfläche der Sphäre schrammt. Archer lässt das Schiff weiter anvisieren.

Archer hat endlich ein paar Informationen über die Xindi Der Captain begibt sich zurück zu den Gefängniszellen. Er berichtet Orgoth, dass seine Codes funktioniert haben und lässt ihn herausholen. Orgoth vermutet, dass er wieder in die Luftschleuse gesperrt wird. Doch Archer will ihn zur Shuttlerampe bringen, wo er zurück zur Sphäre gebracht wird. Für den Osaarianer ist dies ein sicheres Zeichen, dass Archer noch immer die Moralität im Wege steht. Er warnt ihn, Gnade ist keine Eigenschaft, die einem in der Ausdehnung dienlich ist.
Nachdem die Enterprise die Sphäre und dessen Tarnfeld hinter sich gelassen hat, betritt Captain Archer das neue Kommandozentrum. Endlich hat er einen Teil des riesigen Puzzles gefunden. Er ruft deshalb die Datenbank der Xindi auf. Die vielfältigsten Informationen erscheinen auf dem Schirm und es wird Zeit brauchen, sie alle zu analysieren. Aber es ist zumindest schon einmal ein Anfang...

Cast
Haupdarsteller Scott Bakula als Captain Jonathan Archer
John Billingsley als Doktor Phlox
Jolene Blalock als Subcommander T'Pol
Dominic Keating als Lieutenant Malcolm Reed
Anthony Montgomery als Fähnrich Travis Mayweather
Linda Park als Fähnrich Hoshi Sato
Connor Trinneer als Commander Charles 'Trip' Tucker 
Gaststars Robert Rusler als Orgoth
Nathan Anderson als Sergeant N. Kemper
Julia Rose als Corporal J. McKenzie 
Co-Stars Sean McGowan als Corporal F. Hawkins
Kenneth A. White als Maschinenraum-Crewman
Ryan Honey als Sicherheitswache
Ken Lally als Sicherheitswache 
Nicht gelistet Richard Bai als Crewman
J.J. Bennett als Crewman
Breezy als Porthos
Derek Bulger als Osaarianer
Jason Collins als Corporal R. Ryan
Mark Correy als Crewman Alex
Paul Eliopoulos als Crewman
Duncan K. Fraser als Fähnrich Walsh
Nikki Flux als Crewman
Robert Garcon als Crewman
Peter Godoy als Crewman
Glen Hambly als Fähnrich
Aldric Horton als Crewman
Lisa Hoyle als Crewman
Amina Islam als Fähnrich
Roy Joaquin als Crewman
John Jurgens als Crewman
Lalita Lauren als Fähnrich
Ricky Lomax als Private W. Woods
Kortney Manns als Crewman
Marnie Martin als Crewman
Dan McCann als Osaarianer
Tom Morga als Osaarianer
Lin Oeding als Crewman
Aaron Pedrin als Osaarianer
Cesar Rodriguez als Lieutenant
Mark Rogerson als Crewman
Aric Rogokos als Crewman
Lidia Sabljic als Crewman
Jessica Vash als Fähnrich
Mike Watson als Osaarianer
Webster Whinery als Osaarianer
Cricket Yee als Crewman 

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